Bezirksligist SV Phönix Bochum hat sich von Trainer Christian Fehr getrennt. Wie revierkick.de erfuhr, einigten sich der Tabellenvierzehnte und der Übungsleiter auf ein sofortiges Ende des Engagements. Interimsmäßig soll Co-Trainer Jamal el Hassani die Mannschaft führen, um, so Geschäftsführer Willibald Loer,

Bezirksliga 13: SV Phönix trennt sich von Trainer Christian Fehr

"So hat das keinen Sinn"

Florian Ziegler
18. Oktober 2006, 13:17 Uhr

Bezirksligist SV Phönix Bochum hat sich von Trainer Christian Fehr getrennt. Wie revierkick.de erfuhr, einigten sich der Tabellenvierzehnte und der Übungsleiter auf ein sofortiges Ende des Engagements. Interimsmäßig soll Co-Trainer Jamal el Hassani die Mannschaft führen, um, so Geschäftsführer Willibald Loer, "keinen Fehlschuss zu landen".

Auch wenn es sportlich zuletzt nicht mehr rund lief für die Elf von der Gemeindestraße - Gründe für die Trennung gab es andere, wie beide Seiten unisono betonen. "Ich bin beruflich in den nächsten acht bis zehn Wochen einfach zu sehr eingebunden. In der jetzigen Situation braucht der Verein Kontinuität. So sporadisch macht das keinen Sinn", betonte Fehr gegenüber revierkick.de, der sich ausdrücklich für die "tolle Unterstützung und Rückendeckung durch den Vorstand" bedankte.

Auch Loer machte deutlich, dass der Verein mit der Arbeit des Übungsleiters "sehr zufrieden" gewesen sei: "Das ist eigentlich auch nicht unsere Art, zumal der Trainer sehr gut mit der jungen Mannschaft gearbeitet hat." Allein, die neue berufliche Situation habe keinen anderen Schluss zugelassen. "So hat das ja keinen Zweck."

Wer die Mannschaft in den nächsten Wochen gegen Teams wie Hordel II und TSB Gladbeck aus dem Tabellenkeller ziehen soll, steht noch nicht fest. "Über Namen haben wir noch nicht gesprochen", betonte Loer, der aber klar stellte, dass el Hassani als Trainer keine Dauerlösung sein soll. Loer: "Es wird jemand von außen kommen."

Wer das sein wird, ist noch völlig unklar - auch wenn an der Gemeindestraße zuletzt viele bekannte Gesichter zu sehen waren, wie etwa Meinolf Mehls, der nach der unglücklichen Liason mit der SG Li-Da nun wieder vereinslos ist. "Ich denke, Mehls wird es nicht machen", so Loer. Mehr war aber auch ihm nicht zu entlocken.

Autor: Florian Ziegler

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