Die vier Klubs aus Bochum, Dortmund, Duisburg und Schalke stehen in der Bundesliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik.

Dortmund: Einzelkritik gegen Bremen

Ziegler erneut mit starker Partie

03. März 2008, 14:42 Uhr

Die vier Klubs aus Bochum, Dortmund, Duisburg und Schalke stehen in der Bundesliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik.

Wie schlagen sich die Kicker auf dem Weg zu den anvisierten Zielen? Hier erfahren Sie es! Heute mit dem 22. Spieltag.

Marc Ziegler (1-): An ihm lag es sicherlich nicht, dass die Borussen den Platz als Verlierer verlassen mussten. Er war glänzend aufgelegt, parierte mehrere Unhaltbare.

Antonio Rukavina (4): Kam zunächst schwer in Schwung, dann bildete er ein prächtiges Duo mit Kuba. Als dieser frühzeitig passen musste, fehlte ihm offensichtlich das Pendant und er fiel in den alten und nicht unbedingt sicheren Trott zurück.

Martin Amedick (5-): Das war überhaupt nicht sein Tag, zunächst produzierte er fast ein Eigentor, dann sah er äußerst schlecht beim 0:2 aus. Hinzu kamen weitere Schwächen.

Robert Kovac (3-): In der Viererkette noch einer der stabilsten Akteure, Er gestattete Ivan Klasnic keine Großchance, lediglich beim Passspiel aus der Abwehr heraus offenbarte er Unsicherheiten.

Delron Buckley (3): Hinten links, das scheint ihm zu liegen. Er stand sehr stabil, weil er bissig zu Werke ging. Zudem mit einigen gelungenen Vorstößen.

Sebastian Kehl (4): In der ersten Halbzeit sehr präsent, er bot sich immer wieder an. Sowohl auf dem Weg nach hinten, als auch nach vorne. Als die Gastgeber aber mächtig aufdrehten, konnte auch er diese Angriffswelle nicht aufhalten.

Tinga (4): Wie immer mit reichlich Engagement, kniete sich wirklich in die Partie hinein. In der Regel blieb er aber ein Zerstörer, die kreative Wirkung war nicht vorhanden.

Jakub Blaszczykowski (3+): Kompliment, der Pole ging wirklich erstklassig zu Werke. Mit seiner Schnelligkeit riss er Löcher in die Werder-Deckung. Zudem mit einer guten Genauigkeit bei seinen Hereingaben.

Giovanni Federico (5-): Er gehört zwar nie zu den laufstärksten Kickern, aber so versteckt hatte er sich selten. Bot sich viel zu selten an, wenn er dann doch einmal den Ball hatte, schob er ihn in die gegnerischen Beine.

Mladen Petric (5): Hätte die Dortmunder einfach in Führung bringen müssen. Zwar reagierte Wiese prächtig, doch an den Ball darf der Keeper erst gar nicht kommen.

Nelson Valdez (5): Zunächst machte er den Eindruck, als liege ihm das Weserstadion, nach der Anfangsphase baute er aber eklatant ab. Lief sich immer wieder fest, hatte nicht eine einzige Tormöglichkeit.

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