Der 20. Spieltag der 2. Bundesliga Pro A war ein wichtiger Abend für die Düsseldorf Magics, die Chemnitz in der Burg-Wächter Castello Halle erwarteten und die Partie mit 86:75 für sich entscheiden konnten. „Das waren ganz wichtige Punkte für uns. Nun haben wir ein kleines bisschen Luft nach unten. Aber die Saison ist noch lang, da kann noch viel passieren“, mahnte Düsseldorfs Trainer Markus Zilch.

Basketball: Düsseldorf Magics : BV Chemnitz 99 (86:75)

Zilchs Team verschafft sich Luft

13. Februar 2008, 12:54 Uhr

Der 20. Spieltag der 2. Bundesliga Pro A war ein wichtiger Abend für die Düsseldorf Magics, die Chemnitz in der Burg-Wächter Castello Halle erwarteten und die Partie mit 86:75 für sich entscheiden konnten. „Das waren ganz wichtige Punkte für uns. Nun haben wir ein kleines bisschen Luft nach unten. Aber die Saison ist noch lang, da kann noch viel passieren“, mahnte Düsseldorfs Trainer Markus Zilch.

Die erste Hälfte des Spiels war ein relativ ausgeglichenes Hin und Her zwischen den beiden Rivalen. Während die Teams eine gute Vorstellung im Angriff lieferten, fehlte es in der Defense an Konzentration.

Erst zum Ende des zweiten Viertels baute Düsseldorf dank Nick Stapleton, der bis dahin 21 Punkte für sein Team holte, den Abstand auf acht Punkte aus (49:41). „Nick wächst immer mehr in die Rolle unseres Leaders. Auch gegen Chemnitz konnten wir uns wieder auf ihn verlassen“, lobte Zilch.

Nach der Halbzeitpause hielten die Magics weiterhin die Führung, die die Heimmannschaft zu siegessicher machte. Diese fahrlässige Phase der Düsseldorfer ließ Chemnitz sich nicht entgehen und holte 15:2 Punkte in nur vier Minuten. Am Ende des dritten Viertels war der BV Chemnitz den Magiern gefährlich nah (66:68).

In der zweiten Minute des letzten Viertels verhalf Center Thomas Fairley mit seinem Korb den Gästen mit Düsseldorf gleichzuziehen.(68:68). Viele Fans befürchteten wieder eine nervenzerreißende Partie, wie schon zuvor gegen den MCB und Bayreuth, doch nachdem die Magier bis zur 38. Minute eine 12:4 Serie hinlegten (82:74), blieb dieses Skepsis unbegründet. Den Rückstand konnte Chemnitz einfach nicht mehr aufholen. Der letzte getroffenen Freiwurf von Nick Stapleton markierte gleichzeitig den Schluss.

Trotz des Sieges sah der Trainer weiter Verbesserungsbedarf: „In der Phase, in der Chemnitz wieder rangekommen ist, haben wir zu nachlässig gespielt. Da müssen wir noch konstanter werden. Man konnte wieder einmal sehen, dass 15 Punkte im Basketball schnell aufgeholt werden können.“

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