Wechsel nach Oberhausen geplatzt, Durchstarten geplant – jetzt durch eine in Minute 19 des Pokalspiels gegen den Hamburger SV erlittene Verletzung ausgebremst: So kann man die letzten Wochen von Moritz Stoppelkamp beschreiben. Aktuell ist „Stoppel“ im Lazarett gelandet, wo er auch für ein paar Wochen
mit einem Syndesmosebandabriss bleiben wird. „Sechs bis acht Wochen“, grübelt der vertraglich bis zum 30. Juni 2008 an RWE gebundene Stoppelkamp vor sich hin, „im Moment sitze ich zuhause auf dem Sofa, lege das Bein hoch und zappe mich durch die Programme.“

RWE: Stoppelkamp: „Ich komme wieder“

Acht Wochen Pause nach Syndesmoseband-Abriss

og
06. Februar 2008, 10:40 Uhr

Wechsel nach Oberhausen geplatzt, Durchstarten geplant – jetzt durch eine in Minute 19 des Pokalspiels gegen den Hamburger SV erlittene Verletzung ausgebremst: So kann man die letzten Wochen von Moritz Stoppelkamp beschreiben. Aktuell ist „Stoppel“ im Lazarett gelandet, wo er auch für ein paar Wochen
mit einem Syndesmosebandabriss bleiben wird. „Sechs bis acht Wochen“, grübelt der vertraglich bis zum 30. Juni 2008 an RWE gebundene Stoppelkamp vor sich hin, „im Moment sitze ich zuhause auf dem Sofa, lege das Bein hoch und zappe mich durch die Programme.“

Was soll der 21-Jährige mit
seinem Gips, den er bis zum Knie trägt, auch machen? „Erst einmal muss ich das Bein ruhig stellen, dann habe ich auch keine Schmerzen. Später reden wir über die Rehabilitation.“ Auch die Verantwortlichen des Clubs nehmen den Sachverhalt ernüchternd auf: „Es tut uns sehr leid für Moritz. Er war auf einem sehr guten Weg. Aber wir sind überzeugt, dass ihn diese Verletzung nicht umwerfen wird“, erklärt Olaf Janßen, RWEs Sportlicher Leiter.

In Erinnerung an die Blessur-Entstehung kartet der 45-fache
Regionalliga-Spieler nicht nach. „Das war eine unglückliche
Situation, ich bin weggenickt.“ HSV-Akteur Ivica Olic fiel dann auf sein Bein. Was Stoppelkamp wichtig ist: „Das war kein Foul, das passierte einfach.“ Man könnte sagen, der offensive Allrounder hat in den letzten Wochen nicht den Titel Glückskind verdient. Normalerweise hätte er sich gerade jetzt bei RWE in den Vordergrund spielen können. „Ich kann nicht sagen, dass die Verletzung nun in meinen Plan passt.“ Stoppelkamp wollte
beweisen, dass Coach Heiko Bonan nicht an ihm vorbeigehen sollte.

Der beidfüßige Techniker: „Was soll ich machen? Ich werde
nicht jammern. Jeder soll wissen, sobald ich wieder fit bin, greife ich an, so wie ich das zuletzt auch gezeigt habe.“ Kampfgeist, den auch Bonan zufrieden zur Kenntnis nehmen wird. Stoppelkamp: „Heiko hat mir gesagt, ich soll mich nicht unterkriegen lassen, wenn ich an die Leistung anknüpfe, die
ich zuletzt anbot, macht er sich keine großen Gedanken, dass es
auch wieder klappt.“ Eigentlich hätte die Szene an der Außenlinie gar nicht passieren dürfen, weil der Kicker in derWinterpause
bereits in Richtung RWO zu landen schien. Der ehemalige
Düsseldorfer: „Ach was, so was kann doch überall passieren. Ich
komme wieder.“

Autor: og

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