Die Basketballer der Düsseldorf Magics haben sich mit einem Paukenschlag zurückgemeldet. Bei Bundesliga-Absteiger BG Karlsruhe setzten sich die Rot-Weißen am Samstagabend vor 1300 Zuschauern in der Karlsruher Europahalle im Rahmen des 17. Spieltages der 2. Bundesliga ProA völlig überraschend aber nicht unverdient mit 84:79 (36:35) durch. „Wir haben hier eine mehr als ordentliche Leistung gezeigt. In der Liga ist alles so eng, da kann einfach alles passieren“, freute sich Magics-Coach Markus Zilch nach der Begegnung.

Pro A Liga: Magics melden sich eindrucksvoll zurück

Düsseldorfer sorgen für Paukenschlag in Karlsruhe

21. Januar 2008, 17:50 Uhr

Die Basketballer der Düsseldorf Magics haben sich mit einem Paukenschlag zurückgemeldet. Bei Bundesliga-Absteiger BG Karlsruhe setzten sich die Rot-Weißen am Samstagabend vor 1300 Zuschauern in der Karlsruher Europahalle im Rahmen des 17. Spieltages der 2. Bundesliga ProA völlig überraschend aber nicht unverdient mit 84:79 (36:35) durch. „Wir haben hier eine mehr als ordentliche Leistung gezeigt. In der Liga ist alles so eng, da kann einfach alles passieren“, freute sich Magics-Coach Markus Zilch nach der Begegnung.

Dabei hatte das Spiel nicht sonderlich vielversprechend für die Gäste angefangen. Die Gastgeber kamen zunächst ihrer Favoritenrolle nach und führten bereits früh mit 9:0 (3.). Erst nach rund sieben Minuten fand Düsseldorf zu seinem Spiel. Bis zum Schluss des ersten Abschnittes verkürzten die Magier auf 16:22. „Ich denke, die hohe Führung zu Beginn hat Karlsruhe nicht unbedingt gut getan. Vielleicht hat das dazu geführt, dass sie uns im weiteren Verlauf unterschätzt haben. Schließlich hatten sie das Hinspiel ja bereits sehr deutlich gewonnen“, erklärt der Düsseldorf-Coach.

Im zweiten Abschnitt hatte Karlsruhe mehr und mehr mit der Zonenverteidigung der Rot-Weißen zu kämpfen, die Schützlinge von Trainer Zilch holten den Rückstand auf. Mit der Schlusssirene der ersten Halbzeit brachte Tyler Amaya seine Farben in Führung. Der Düsseldorfer Flügelspieler traf einen Drei-Punkte-Wurf zum 36:35.

Auch in der zweiten Halbzeit stand das Spiel stets auf des Messers Schneide. Keine der beiden Mannschaften konnte sich nennenswert absetzen. Erst zwischen der 25. und der 28. Minute der Begegnung konnten sich die Magics einen Vorteil erspielen. Nach einer Auszeit wandelten die Gäste binnen drei Minuten einen 46:50-Rückstand in eine 56:50-Führung um. Diese Führung sollte das Team aus Nordrhein-Westfalen in der Folge nicht mehr abgeben.
[infobox-right]Magics: Stapleton 25/3, Neal 17/4, Berghoefer 16 (10 Rebounds), Amaya 10/2, Mallon 10/1, Sadek 6, Howell, Welling[/infobox]
Mit seinen Punkten 22 bis 25 brachte ein gut aufgelegter Nick Stapleton seine Magics zu Beginn des Schlussabschnittes mit acht Zählern in Führung (64:56/31.). Karlsruhe kam im weiteren Spielverlauf noch zweimal gefährlich nahe, doch die Magics hatten stets die richtige Antwort parat und zogen wieder davon. Am Ende behielt die Mannschaft von Trainer Zilch die Nerven und brachte den Sieg über die Zeit.

“Ich denke, wir haben hier verdient gewonnen. Wir haben drei Viertel für uns entschieden. Das war eine starke Mannschaftsleistung. Im Vergleich zu den vergangenen Spielen haben wir heute geduldiger auf die gute Wurfchance gewartet und nicht so viele Bälle weggeschmissen“, zeigte sich Zilch mit dem Gesehenen zufrieden.

Für die kommenden Wochen wünscht sich der Coach mehr Ruhe im Umfeld: „Jeden Tag lesen die Spieler, dass die Zukunft des Vereins und damit auch ihre Arbeitsplätze gefährdet sind. Zum einen durch die finanzielle Situation und zum anderen durch die scheinbar nicht enden wollende Diskussion über einen möglichen Umzug von Leverkusen. Das macht die Situation für uns nicht einfacher. Wir stehen unten drin und wollen da mit aller Macht wieder herauskommen. Dazu müssen wir uns aber zu 100 Prozent auf das Sportliche konzentrieren. Das wird uns nicht leicht gemacht.“

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