Die Zweitvertretung von Fortuna Düsseldorf sorgt als Aufsteiger in der Oberliga Nordrhein für Furore. Das ist auch den Verantwortlichen des Clubs nicht verborgen geblieben. RS unterhielt sich mit Fortunas Vorstandsvorsitzendem Peter Frymuth über die Erfolge der eigenen Reserve und den Austausch zwischen Ober- und Regionalliga-Team.

Düsseldorf II: Frymuth begeistert über Nachwuchs-Erfolg

"Eine gesunde Mischung"

kru
15. Januar 2008, 09:05 Uhr

Die Zweitvertretung von Fortuna Düsseldorf sorgt als Aufsteiger in der Oberliga Nordrhein für Furore. Das ist auch den Verantwortlichen des Clubs nicht verborgen geblieben. RS unterhielt sich mit Fortunas Vorstandsvorsitzendem Peter Frymuth über die Erfolge der eigenen Reserve und den Austausch zwischen Ober- und Regionalliga-Team.

Peter Frymuth, Ihr Nachwuchs ist auf einem guten Weg, oder?
Auf jeden Fall. Es ist ganz wichtig, einen guten Unterbau zu haben. Wir hatten in der letzten Saison drei große Ziele, das waren einmal die Aufstiege der A-Jugend in die Bundesliga und der Zweiten Mannschaft in die Oberliga und zudem ging es darum, dass die Lizenz-Truppe in der Regionalliga gut mitspielt und vielleicht sogar die Rückkehr in den Profi-Bereich schafft. Aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen muss man jedoch im ersten Jahr in den höchsten Ligen höllisch aufpassen.
Was macht aus Ihrer Sicht den Erfolg der Reserve aus?
In der Oberliga-Mannschaft ist es uns gelungen, eine gesunde Mischung aus Kickern, die aus dem eigenen Nachwuchs hochgezogen wurden, und Akteuren, die im letzten Jahr den Aufstieg in die vierte Klasse erreicht haben und jetzt unter Beweis stellen, dass sie auch eine Stufe höher gut mithalten können, zu finden. Hinzu kommen konstante Spieler aus dem Regionalliga-Kader. Das sind jedoch keine Leute, die das Oberliga-Team verstärken, sondern an die Elf von Norbert Meier herangeführt werden sollen.
Der Austausch geschieht allerdings bisher sehr einseitig, nämlich von der ersten in die zweite Mannschaft.
Wir haben letztes Jahr mit einem 22-köpfigen Kader gearbeitet und wenn man nun etwas mehr Kicker zur Verfügung hat, ist es doch verständlich, dass die Jungs, die hinten dran sind, unten eingesetzt werden. Man muss sich auch einmal anschauen, auf was für eine Konkurrenz sie oben treffen. Auf der anderen Seite darf man gespannt sein, ob es in letzter Zeit zurecht so war, dass bestimmte Akteure den Sprung nach ganz oben nicht gepackt haben, oder ob es sich durch unseren neuen Coach Norbert Meier durchmischt.

Autor: kru

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