Die Basketballer der Düsseldorf Magics sind weiter im Aufwind. Am Samstagabend setzte sich das Team von Trainer Markus Zilch vor 890 Zuschauern im Burg-Wächter Castello 79:76 (38:38) gegen Phoenix Hagen durch und feierte damit bereits den dritten Sieg aus den letzten vier Spielen. Für die Hagener dagegen rutschen durch die zweite unerwartete Pleite in Folge ins Tabellenmittelfeld zurück.

Pro A Liga: Phoenix Hagen verliert auch gegen die Magics

Zweite Pleite in Folge

17. Dezember 2007, 18:15 Uhr

Die Basketballer der Düsseldorf Magics sind weiter im Aufwind. Am Samstagabend setzte sich das Team von Trainer Markus Zilch vor 890 Zuschauern im Burg-Wächter Castello 79:76 (38:38) gegen Phoenix Hagen durch und feierte damit bereits den dritten Sieg aus den letzten vier Spielen. Für die Hagener dagegen rutschen durch die zweite unerwartete Pleite in Folge ins Tabellenmittelfeld zurück.

In einer spannenden Partie behielten die Hausherren nicht zuletzt dank dem überragenden Nick Stapleton die Oberhand. Mit 35 Punkte hatte der Düsseldorfer maßgeblichen Anteil am Überraschungserfolg seines Teams.

Das es eine ausgeglichene Partie werden sollte zeigt sich schon im ersten Viertel. Häufige Führungswechsel sorgen für eine spannende Partie, dessen erstes Viertel mit 16:15 knapp an die Magics ging.
[infobox-left]Düsseldorf: Stapleton (35/6), Neal (12/1), Berghoefer (12, 10 Reb.), Mallon (10), Howell (10/2), Sadek, Zivanovic, Amaya[/infobox]
Auch im zweiten Abschnitt bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Keines der beiden Teams konnte sich nennenswert absetzen. Selbst nachdem der wie entfesselt aufspielende Nick Stapleton mit zwei Dreiern in Folge auf 27:23 für Düsseldorf erhöhte, blieben die Hagener unbeeindruckt und glichen drei Minuten später zum 31:31 aus. Mit einem Halbzeitstand von 38:38 ging es in die Pause.

Die Partie stand auch im dritten Abschnitt weiter auf des Messers Schneide. Einen hauchdünnen Vorsprung (55:54) retteten die Hausherren in den letzten Spielabschnitt, in den die Magics den besseren Start fanden und sich erstmals auf acht Punkte absetzten konnten.

Wiederum ließen die Hagener nicht locker und kämpften sich erneut zum 71:71 zurück ins Spiel. In den Schlussminuten war es die schlechte Trefferquote der Phoenix-Spieler, die die Entscheidung zugunsten der Hausherren herbei rief. Den zwei Drei-Punkte-Würfen von Michael Neal konnten die Gäste nichts mehr entgegensetzen, so dass das Spiel mit 79:76 einen verdienten Gewinner fand.
[infobox-left]Hagen: Grothe (14/1), Freeman (13), Jeffers (12, 9 Reb.), Gennie (12/2), Dawidowski (11), Baumann (10), Rust (2), Chennoufi (2), Philip Günther[/infobox]
„Der Schlüssel zum Erfolg lag eindeutig in der Verteidigung. Wir haben das offensivstärkste Team der Liga auf 76 Punkte gehalten“, freute sich Magics-Coach Markus Zilch.

Ingo Freyer, Coach der Hagener haderte mit der Treffsicherheit seinen Teams: „Es war wie schon zuletzt in Cuxhaven und gegen Schalke: Unsere Wurfquote ist insbesondere aus der Distanz zu schlecht. Das war zu Saisonbeginn ganz anders. Mit drei von 18 Treffern von der Dreipunktelinie ist es schwer, ein Spiel zu gewinnen.

Am kommenden Freitag erwartet Phoenix Hagen Dimplex Falke Nürnberg in der Ischelandhalle, während die Düsseldorfer bereits am Donnerstag bei den Rhöndorf Dragons ihr letztes Spiel des Jahres bestreiten.

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