Westfalenliga 2

4:1 in Schüren - Wanne-Eickels "schöne Momentaufnahme"

Tim Rother
12. August 2019, 12:46 Uhr

Foto: Walter Fischer

Der DSC Wanne-Eickel konnte zum Westfalenliga-Auftakt einen 4:1-Sieg beim BSV Schüren feiern und vorerst die Tabellenführung übernehmen. „Das wird sich nächste Woche aber eh ändern“, wie Trainer Sebastian Westerhoff verrät.

„Es war ein gutes Spiel von uns. Das muss man wirklich so sagen. Wir hatten sehr viel Ballbesitz und über große Strecken die Kontrolle über die Partie“, freut sich Westerhoff, der in Schüren letzten Endes einen souveränen 4:1-Auswärtserfolg sah: „Was mir wirklich gut gefallen hat, war, dass wir geduldig Fußball gespielt und nicht mit langen Bällen agiert haben. Alle Tore – bis auf das 1:0, das eher glücklich war – waren gut rausgespielt.“

Die Konsequenz? Klar, drei Punkte. Und ein überzeugender Start des DSC in die neue Spielzeit. Doch mit dem ersten Sieg hat Wanne-Eickel auch gleich die Tabellenspitze erklommen.

„Das ist eine schöne Momentaufnahme. Keine Frage“, erzählt der Coach, „aber es ist erst mal komplett egal, zumal es sich nächste Woche eh ändern wird.“ Der Grund: Die Westerhoff-Truppe hat am kommenden Wochenende spielfrei.

Wanne-Eickel trifft im Westfalenpokal auf den TuS Bövinghausen

Das nächste Pflichtspiel gibt es dennoch. Und zwar am Mittwochabend (19 Uhr), wenn der DSC im Westfalenpokal gegen den TuS Bövinghausen gefordert ist. Der Landesligist, der von Ex-Bundesligaprofi Thorsten Legat gecoacht wird, ist mit einer 1:2-Niederlage gegen den FC Frohlinde in die Saison gestartet. „Ich werde mir noch ein, zwei Infos holen“, verrät Westerhoff, „aktuell kann ich sie nicht wirklich einschätzen, aber dass sie gute Einzelspieler haben, ist bekannt.“

Westerhoff über Thorsten Legat: „Wird seine Sache sicherlich gut machen“

Und was sagt der 33-Jährige über sein prominentes Trainer-Pendant? „Ich kenne Thorsten Legat nicht persönlich. Von daher kann ich mir auch vorher keine Meinung über ihn bilden“, so Westerhoff. „Aber er hat schon einige namhafte Trainerstationen hinter sich und ist nun bei einem ambitionierten Landesligisten. Er wird seine Sache dort sicherlich gut machen.“

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12.08.2019 - 13:26 - F.C.Knüppeldick

Das steht noch in den Sternen,ob er die Sache gut machen wird.Er war auf jeden Fall als Trainer bisher nicht erfolgreich.Und ein Problem könnte es geben,wenn sein Sohn immer spielt-nicht gut spielt und trotzdem spielt.Dann hat man schon eine Baustelle im Team.Das ist immer so eine Sache,wenn der Sohn vom Trainer in der Mannschaft spielt-oder wenn man als Spielertrainer spielt.Dann sollte man schon überragend sein.Und ich glaube,dass Frohlinde oben mit dabei sein wird.Kruska,der schon als Profi in Cottbus gespielt hat,spielt dort