Für die meisten Beteiligten war es ein ganz normales Fußballspiel, Jermaine Jones hingegen machte aus dem Hertha-Match seinen persönlichen Marathon.

Schalke: Jones' Marathon, der Fußball heißt

"Potenzial wie Bayern"

sb
01. Oktober 2007, 08:39 Uhr

Für die meisten Beteiligten war es ein ganz normales Fußballspiel, Jermaine Jones hingegen machte aus dem Hertha-Match seinen persönlichen Marathon. "Ich laufe so lange, bis der Schiri abpfeift. Danach versuche ich, aufzuhören", grinst der Ex-Frankfurter. Sein Lachen hat er wiedergefunden, nach der langen Leidenszeit wirft sich der Ex-Frankfurter förmlich in die Zweikämpfe: "Ich habe immer gesagt, wenn ich fit bin, werde ich es denjenigen zeigen, die mich schon als Fehleinkauf abgestempelt haben." Das ist ihm bereits nach sieben Bundesliga-Einsätzen für die Königsblauen gelungen, wie Manager Andreas Müller findet: "Er verkörpert, was die Leute hier sehen wollen. Ich habe gehört, wir haben ein neues Kampfschwein. Das trifft es."

Jones genießt die Anerkennung sichtlich, auch wenn er die vergangenen Monate nicht vergessen hat: "Wenn du jeden Tag etwas von deinen Glasknochen liest, ist das hart. Wenn ich nach Hause gekommen bin, war ich frustriert." Das ist nun vorbei, der 25-Jährige kostet vom süßen Nektar des Erfolgs. "Ich habe jetzt die Möglichkeit, zu spielen. Das will ich voll ausnutzen", erklärt das Kämpferherz. Und das soll auch der Mannschaft zugute kommen, wie er selbstbewusst anmerkt: "Wir haben das Potenzial wie Bayern, sie haben nur teurer eingekauft."

Autor: sb

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