Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen hat das Tauziehen um ein Toptalent aus dem eigenen Nachwuchs verloren.

RWO

Mittelfeld-Talent wechselt zum 1. FC Köln

Martin Herms
17. April 2017, 15:55 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen hat das Tauziehen um ein Toptalent aus dem eigenen Nachwuchs verloren.

Nach RevierSport-Informationen wird Chris Führich im Sommer zum Bundesligisten 1. FC Köln wechseln. Der 19-jährige Mittelfeldspieler wird bei den Geißböcken wohl vorerst in der U23 auflaufen. RWO-Präsident Hajo Sommers bestätigte auf RS-Nachfrage, dass das Juwel den Verein nach Saisonende verlassen wird. "Sein Berater hat uns leider mitgeteilt, dass Chris für Oberhausen nicht zu halten sein wird. Das müssen wir so akzeptieren."

Das Interesse der Kölner ist nicht unbegründet. Führich ist einer der Leistungsträger der Oberhausener U19. In 23 A-Jugend-Bundesligaspielen gelangen dem zentralen Mittelfeldspieler acht Tore. Auch dank seiner starken Leistungen steht RWO drei Spieltage vor dem Saisonende auf einem Nichtabstiegsplatz. Erfahrungen in der Regionalliga-Mannschaft der Rot-Weißen sammelte Führich in zahlreichen Trainingseinheiten und Testspielen. In der kommenden Spielzeit wäre er ein fester Bestandteil des Teams von Trainer Mike Terranova.

Ausgebildet wurde der Blondschopf in den Nachwuchsabteilungen von Schalke 04 und Borussia Dortmund. Im Sommer 2015 wechselte er zu Rot-Weiß Oberhausen. In seiner ersten U19-Saison führte er RWO zurück in die A-Jugend-Bundesliga. Nun hat die von Mike Tullberg trainierte Mannschaft gute Chancen, die Klasse zu halten.

Neuer U19-Trainer wird Dienstag vorgestellt

Die U19 der Kleeblätter wird sich in der kommenden Saison neu aufstellen. Ein Nachfolger für Tullberg, der zum dänischen Erstligisten Aarhus GF wechseln wird, soll am Dienstag präsentiert werden. Nach RS-Infos hat RWO-Urgestein Dimitrios Pappas gute Chancen, den Job zu erhalten. Der Ex-Profi ist aktuell für die U23 zuständig, die nach der Saison vom Spielbetrieb abgemeldet wird.

Autor: Martin Herms

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