Vorwärts Kornharpen präsentierte sich gegen die TuS Heven in einer desaströsen Verfassung und verlor mit 0:13.

BL W 10

Heven siegt zweistellig

RS
13. April 2017, 22:39 Uhr

Vorwärts Kornharpen präsentierte sich gegen die TuS Heven in einer desaströsen Verfassung und verlor mit 0:13.

An der Favoritenstellung ließ Heven keine Zweifel aufkommen und trug gegen Kornharpen einen Sieg davon. Das Hinspiel hatte die TuS Heven bei Vorwärts Kornharpen mit 4:1 für sich entschieden.

Heven startete mit drei Veränderungen in die Partie: Stemmermann, Doneck und Wolf für Hutmacher, Wojtakowski und Rölleke. Auch Kornharpen stellte um und begann mit Opielka, Vasques Diaz, Wischnewski, Katschmareck, Brösing, Dunklau und Bazairi für Sylla, Rehrmann, Makaranka, Lohausen, Gathmann, Mingeleers und Kohlar.

Die TuS Heven legte los wie die Feuerwehr und ließ durch einen Doppelschlag von Ali Mohamad Abou-Saleh aufhorchen (7./12.) 50 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für den Gastgeber schlägt – bejubelten in der 22. Minute den Treffer von Ramon-Pierre Wilhelm zum 3:0. Für endgültig klare Verhältnisse sorgten die Treffer von Timo Munzig (23.), Nikolas Maximilian Stemmermann (28.) und Abou-Saleh (41.). Heven dominierte Vorwärts Kornharpen in der ersten Hälfte nach Belieben und schenkte dem Gast gleich einen katastrophalen Rückstand ein. Die TuS Heven konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen beim Absteiger. Ben Hutmacher ersetzte Erhan Akcan, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Zum Seitenwechsel ersetzte Felix Brinkmann von Kornharpen seinen Teamkameraden Jan Podkrajac. Heven baute den Vorsprung mit der Hilfe des Gegners weiter aus: 7:0 für die TuS Heven durch ein Eigentor von Vorwärts Kornharpen in der 48. Minute. Das 8:0 für Heven stellte Stemmermann sicher. In der 51. Minute traf er zum zweiten Mal während der Partie. In der 55. Minute legte Abou-Saleh zum 9:0 zugunsten der TuS Heven nach. Der zehnte Streich von Heven war Munzig vorbehalten (59.). Wilhelm überwand den gegnerischen Schlussmann zum 11:0 für die TuS Heven (65.). Wenig später kamen Roni Kilinckaya und Leander Dreßel per Doppelwechsel für Sven Türker und Munzig auf Seiten von Heven ins Match (61.). Durchsetzungsstark zeigte sich die TuS Heven, als Hutmacher (68.) und Stemmermann (69.) schnell nacheinander im gegnerischen Strafraum zuschlugen. Mit dem Abpfiff dieser 90 Minuten dürfte das Selbstbewusstsein von Kornharpen am Boden liegen. Heven fuhr schlussendlich einen Kantersieg ein.

Die TuS Heven sammelt weiterhin fleißig Erfolge, von denen man jetzt schon 15 vorzuweisen hat. In der Bilanz kommen noch zwei Unentschieden und zehn Niederlagen dazu. Trotz des Sieges bleibt Heven auf Platz sechs. Offensiv kann der TuS Heven in der Bezirksliga Westfalen 10 kaum jemand das Wasser reichen, was die 78 geschossenen Treffer nachhaltig dokumentieren.

Vorwärts Kornharpen musste sich nun schon 19-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da das Schlusslicht insgesamt auch nur einen Sieg und sechs Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Wann findet die Kornharpener die Lösung für die Abwehrmisere? Im Spiel gegen Heven setzte es eine neuerliche Pleite, womit man im Klassement weiter abrutscht. Mit nur 20 Treffern stellt Kornharpen den harmlosesten Angriff der Bezirksliga Westfalen 10.

Mit 47 Punkten auf der Habenseite herrscht bei der TuS Heven eitel Sonnenschein. Hingegen ist bei Vorwärts Kornharpen nach 23 Spielen ohne Sieg der Wurm drin. Kommende Woche tritt Heven bei der TuS Kaltehardt an (Montag, 15:00 Uhr), parallel genießt Kornharpen Heimrecht gegen den SV Wanne 11.

Autor: RS

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