Die vergangenen fünf Partien an der Lohrheide wurden allesamt gewonnen. Am Samstag kommt der Bonner SC nach Wattenscheid. Ein Störfeuer könnte die unsichere Zukunft einiger Akteure sein.

Wattenscheid 09

Toku will in Vertragsgesprächen zaubern

Felix Kannengießer
07. April 2017, 21:37 Uhr
Foto: Tillmann

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Die vergangenen fünf Partien an der Lohrheide wurden allesamt gewonnen. Am Samstag kommt der Bonner SC nach Wattenscheid. Ein Störfeuer könnte die unsichere Zukunft einiger Akteure sein.

Auswärts haben die Wattenscheider aktuell nicht viel zu melden, zu Hause zeigen sie regelmäßig ein anderes Gesicht. Die letzten fünf Spiele an der Lohrheide hat die SG 09 allesamt gewonnen, seit sieben Spielen außerdem zu Hause nicht mehr verloren. Die Serie soll sich am Samstag gegen den Bonner SC fortsetzen. „Wir freuen uns jedesmal, vor den eigenen Fans zu spielen. Wir wollen an unsere Leistungen zu Hause anknüpfen und die Serie am liebsten beibehalten“, sagt Trainer Farat Toku.

In der Ferne setzte es zuletzt eine 0:3-Pleite gegen den SC Wiedenbrück. Davor gab es für die SG 09 auch in Oberhausen, beim FC Köln und in Dortmund keine Punkte zu holen. Das größte Problem war dabei die Abschlussschwäche, die sich auch schon beim 2:0-Heimsieg vor zwei Wochen gegen Sprockhövel zeigte. Toku hat das registriert und speziell daran arbeiten lassen. „Wir haben in dieser Woche einen Akzent auf die Torabschlüsse gelegt. Die Jungs haben sich Sicherheit geholt, fast jeder Ball war gefährlich. Das müssen wir jetzt vom Training aufs Spiel übertragen“, berichtet Toku.

Verträge sind noch in der Schwebe

Treffsicherster Mann bei Wattenscheid ist aktuell Stürmer Daniel Keita-Ruel, der von verschiedenen Vereinen heftigst umworben wird. Mit jedem Tor wird ein Verbleib in Wattenscheid unwahrscheinlicher. Zu Vertragsverlängerungen kann Toku, der ja nun auch als Sportlicher Leiter fungiert, allerdings noch nichts sagen. „Es gestaltet sich wegen des kleineren Budgets in der nächsten Saison nicht einfach. Ich bin mit den Jungs in Gesprächen und positiv gestimmt. Ich bin es in Wattenscheid gewohnt, etwas zaubern zu müssen“, so Toku.
Die volle Konzentration soll ohnehin dem sportlichen Geschehen gelten. Immerhin hat sich der Verein erst kürzlich vorgenommen, bestes Regionalliga-Team Westfalens zu werden. Und der Vorsprung auf den ersten Verfolger Rödinghausen ist nach der Pleite in Wiedenbrück auf einen Zähler geschmolzen.

Toku erwartet „enge Kiste“

Das 0:3 vom vergangenen Wochenende ist mittlerweile aufgearbeitet, die Wattenscheider haben ihre Lehren daraus gezogen. Nun steht Bonn auf dem Programm. Toku erwartet gegen den Tabellen-Elften eine „enge Kiste“ wie im Hinspiel, als die SG 09 mit 3:2 in der ehemaligen Hauptstadt gewann: „Diesmal wollen wir es nicht so spannend wie im Hinspiel machen. Wir müssen bei ihrem Umschaltspiel höllisch aufpassen, sie verfügen über eine starke Offensive.“ Zur Verfügung steht dem Trainer das gleiche Personal wie zuletzt gegen Wiedenbrück.

Autor: Felix Kannengießer

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