In letzter Sekunde entführte der FC Gütersloh in der Oberliga Westfalen beim ASC Dortmund einen Punkt (1:1). Für Trainer Fatmir Vata der verdiente Lohn für eine couragierte Leistung.

FC Gütersloh

Vata adelt seine Schützlinge

Maximilian Daum
20. März 2017, 08:08 Uhr
Foto: Nils Heimann

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In letzter Sekunde entführte der FC Gütersloh in der Oberliga Westfalen beim ASC Dortmund einen Punkt (1:1). Für Trainer Fatmir Vata der verdiente Lohn für eine couragierte Leistung.

Es dürften wohl nicht viele seiner Meinung gewesen sein. Über die Frage nach dem Aufreger der vorangegangen 90 Minuten reagierte Fatmir Vata, Coach des FC Gütersloh, gelassen. Seiner Mannschaft war in der Schlussminute ein fragwürdiger Elfmeter zugesprochen worden, über dessen Berechtigung der Albaner, der unter anderem 128 mal für Arminia Bielefeld auflief, keine Zweifel hatte. "Ich habe mit meinem Spieler gesprochen und er erklärte mir, dass er getroffen worden sei", betonte der Linienchef gegenüber RevierSport.

Sein Zusatz: "Der ASC muss froh sein, dass er einen Punkt geholt hat. Der Zeitpunkt war für sie sicher unglücklich." Seiner Elf, welche durch Kapitän Simon Schubert in der Schlussminute zum Ausgleich kam, machte Vata indes ein großes Kompliment. "Ich bin sehr zufrieden mit dem 1:1. Meine Mannschaft hat Charakter gezeigt. Es ist nicht selbstverständlich, dass sie auswärts nach dem Rückstand noch zurückkommt", erklärte Vata.

Nach zwei Siegen in Folge sind die Ostwestfalen nun auch im dritten Spiel in Folge ungeschlagen geblieben. Große Auswirkung auf die Tabellensituation hatte dies jedoch nicht. In der Oberliga Westfalen rangiert der FC weiterhin punktgleich mit dem SuS Neuenkirchen (7. Platz) auf dem achten Rang. Zum ASC Dortmund , Tabellenvierzehnter der Oberliga, trennen die Ostwestfalen nach dem Aufeinandertreffen weiterhin nur vier Punkte.

Autor: Maximilian Daum

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