In der Westfalenliga 2 gelang Westfalia Herne beim TuS Sinsen ein klarer 4:1-Erfolg. Voraussetzung dafür war eine deutliche Leistungssteigerung in Halbzeit zwei.

WF 2

Westfalia Herne dreht nach der Pause mächtig auf

Maximilian Daum
30. Oktober 2016, 19:04 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

In der Westfalenliga 2 gelang Westfalia Herne beim TuS Sinsen ein klarer 4:1-Erfolg. Voraussetzung dafür war eine deutliche Leistungssteigerung in Halbzeit zwei.

Gegen den Fünftplatzierten aus Sinsen erlebte die Elf von Trainer Christian Knappmann einen echten Fehlstart. Während Johannes Engel den TuS in der 28. Spielminute überraschend in Führung bringen konnte, damit das nachlässige Abwehrverhalten des Tabellenführers bestrafte, gelang Herne zunächst wenig. Kurz vor der Pause leitete dann Enes Kaya mit dem Ausgleich zum 1:1 die Wende in der Partie ein.

"Vor dem 1:1 muss es schon 3:0 für uns stehen. Dass wir zwei Minuten vor Ende der Halbzeit den Gegentreffer bekommen, ist sehr naiv", klagte TuS-Coach Martin Schmidt. Im zweiten Durchgang spielten die Hausherren aus Sinsen dann nur noch eine Nebenrolle. Durch einen Doppelschlag nach Toren von Fatmir Ferati per Elfmeter (56.) und Mirko Trisic (59.) stellten die Gäste aus Herne die Weichen schnell auf Sieg.

Mit einem sehenswerten Freistoß von der Eckfahne sorgte dann erneut Ferati für den Endstand an der Bezirkssportanlage in Obersinsen (81.). Herne-Trainer Knappmann war über die gesamte Spieldauer vom Erfolg seiner Mannschaft überzeugt. "Sinsen ist ja keine Laufkundschaft. Dass sie Torchancen haben würden, das war ja klar. Mir war aber auch nach dem 0:1 nicht bange, da ich wusste, dass wir in der zweiten Halbzeit noch zwei, drei Gänge höher schalten würden. Das haben wir dann auch getan", erklärte der Ex-Regionalligaspieler gegenüber RevierSport.

Autor: Maximilian Daum

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