Zum ersten Mal in dieser Saison startet der VfB Speldorf mit dem Gefühl einer Niederlage in den nächsten Spieltag.

VfB Speldorf

Duell der Ex-Profis

Marcel Dronia
03. September 2016, 11:07 Uhr
Foto: FUNKE Foto-Services

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Zum ersten Mal in dieser Saison startet der VfB Speldorf mit dem Gefühl einer Niederlage in den nächsten Spieltag.

Im Vergleich zu den Vorjahren erlebt der Landesligist diese Situation aber recht spät, schließlich steht an diesem Sonntag, 15.15 Uhr, bereits der fünfte Spieltag an. Vor heimischer Kulisse wollen die Mülheimer Fußballer die Niederlage vom vergangenen Wochenende in Rhede freilich vergessen machen. Zu Gast ist die DJK Arminia Klosterhardt.

Die Oberhausener werden vom ehemaligen Mülheimer Bundesligaspieler Hans-Günter Bruns trainiert. 331 Spiele hat der bei Rot-Weiß Mülheim groß gewordene Bruns einst für Borussia Mönchengladbach absolviert. Zu seinem Trainerstab gehört auch die Oberhausener Torwartlegende Oliver Adler.

In der vergangenen Saison landete die Arminia auf dem vierten Platz in der Landesligagruppe eins, war damals also kein Gegner des VfB Speldorf. Zuletzt traf man in der Saison 2014/2015 aufeinander. Beide Spiele gewannen die Klosterhardter – in Speldorf mit 5:3, zu Hause mit 3:2.

In der neuen Saison sind die Oberhausener aber noch nicht mit den großen Erfolgserlebnissen verwöhnt worden. Auf zwei knappe Niederlagen folgte am dritten Spieltag der erste Sieg gegen Kleve, am letzten Wochenende spielte die Arminia unentschieden gegen Sterkrade-Nord.

Die Speldorfer konnten ihrerseits dem Negativgefühl der Niederlage in Rhede durch einen Testspielsieg unter der Woche entgegenwirken. Mit 7:2 besiegte der VfB den A-Kreisligisten Duisburger FV 08. In Zukunft wollen die Mülheimer öfters solche Duelle unter der Woche austragen, um Spielern aus der zweiten Reihe die nötige Spielpraxis zu gewähren. Am kommenden Dienstag empfangen sie um 20 Uhr an der Saarner Straße den A-Kreisligisten DJK Kamp-Lintfort.

Trainer wünscht sich Dominanz
An die erste Saisonpleite in Rhede verschwendet VfB-Trainer Christian Mikolajczak derweil kaum noch einen Gedanken. „Dass irgendwann eine Niederlage kommt, ist normal. Wichtig ist, dass wir jetzt die Möglichkeit haben, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren“, so der Coach.
Im Heimspiel wünscht sich Mikolajczak, dass seine Mannschaft im Spielaufbau wieder dominanter auftritt und sich dadurch mehr Chancen erspielt aus zuletzt in Rhede. „Wir müssen jedes Mal wieder die Grundtugenden wieder abrufen“, betont der VfB-Trainer.

Zwei Fragezeichen beim VfB
Zwei kleine Fragezeichen gibt es vor dem Duell gegen die Oberhausener in den Reihen des VfB. Torwart Kai Gröger und Innenverteidiger Dimitri Steininger sind leicht angeschlagen. Bei beiden macht sich der Coach aber keine ernsthaften Gedanken. Im Falle Grögers wäre ein Ausfall ohnehin problematisch, da der VfB weiterhin keinen Ersatztorhüter hat, solange Jan Plückelmann ausfällt. Auch die Alternativen auf der Innenverteidigerposition sind während der Verletzung von Philipp Bartmann rar gesät. Der Kapitän befindet sich zwar auf dem Weg der Besserung, soll aber wohl erst am Dienstag gegen Kamp-Lintfort sein erstes Spiel machen.

Autor: Marcel Dronia

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