Am Dienstagnachmittag hat Bochums Tom Weilandt fast das komplette Trainingsprogramm mit seinen Kollegen absolvieren können.

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Weilandt nach Magenerkrankung wieder an Bord

17. August 2016, 18:07 Uhr
Foto: firo

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Am Dienstagnachmittag hat Bochums Tom Weilandt fast das komplette Trainingsprogramm mit seinen Kollegen absolvieren können.

Was waren das für turbulente Tage: Kahnbeinbruch, Siegtor. Und dann ab Mittwoch zunächst Fieber mit anschließender Magen-Erkrankung – in Karlsruhe saß er plötzlich auf der Tribüne und konnte nicht helfen. Noch am Dienstag wirkte er blass, verriet aber: „Eine gute Sache hatte es dann doch, dass ich nicht spielen konnte. Denn Jan Gyamerah ist ein super Typ. Ich habe ihm seinen ersten Startelf-Einsatz gegönnt, weil er eine so lange Leidenszeit hinter sich hat. Er hat es gut gemacht.“

Am kommenden Montag bestreitet der VfL ein sogenanntes „Angebotsspiel“ gegen den Regionalligisten SV Rödinghausen. Das Spiel findet um 14 Uhr auf dem LA-Platz am Vonovia-Ruhrstadion statt. Gut möglich, dass die Neuzugänge Alexander Merkel und Pawel Dawidowicz ihren ersten Einsatz im VfL-Trikot haben.

Tim Hoogland ist Pokal-Experte, kennt die Höhen und Tiefen des Wettbewerbs: „Ich war mit Schalke Pokalsieger, mit Mainz im Halbfinale und mit dem VfL im Viertelfinale. Das waren tolle Erlebnisse.“ Doch Bochums Innenverteidiger hat auch die Schattenseiten des Wettbewerbs erlebt: „Nach dem Aufstieg mit Mainz fuhren wir als Erstligist zum Oberligisten nach Lübeck und verloren mit 1:2 n.V. Ich denke, dieses Negativerlebnis ist nicht mehr zu toppen.“

Felix Bastians hat sich über den FC Astoria Walldorf schlau gemacht und ist voll des Lobes: „Die haben ein schmuckes Stadion mit einem sehr guten Rasen, haben viele Talente aus der Hoffenheimer Jugend, die es noch einmal wissen wollen. Das ist eine sehr gute Mannschaft.“ Und dann fügt der Kapitän nüchtern hinzu: „Trotzdem ist eine Pflichtaufgabe. Wir müssen unbedingt weiterkommen. Nur wenn du diesen Regionalligisten schlägst, kannst du auf Pokalerlebnisse wie im letzten Jahr hoffen.“

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