Schalkes-Manager Christian Heidel hat sich im WAZ-Interview ausführlich zu dem Poker um Leroy Sané geäußert.

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So pokerte sich Heidel zur Rekordablöse für Sané

RS
09. August 2016, 00:07 Uhr

Schalkes-Manager Christian Heidel hat sich im WAZ-Interview ausführlich zu dem Poker um Leroy Sané geäußert.

Das große Talent wechselt für 48 Millionen Euro als Basis plus Bonusleistungen, mit denen Schalke in der Summe bis zu 55 Millionen Euro erzielen kann, zu Manchester City.

Während der Verhandlungen befürchtete Sportvorstand Heidel auch mal, der Transfer könnte platzen. "Am Anfang lagen wir sehr weit auseinander. Wenn dann irgendwann die andere Seite sagt, mehr als 40 Millionen zahlen wir nicht, dann kann das Taktik sein, aber man weiß es nicht. Ich habe versucht herauszubekommen, was noch geht", so der 53-Jährige. "Irgendwann hatte ich das Gefühl, jetzt geht nichts mehr. Jetzt müssen wir sagen: Ja oder Nein."
Als dieser Punkte erreicht war, informierte der Schalke-Manager die Vorstandskollegen und den Aufsichtsrat: "Wir waren uns alle einig: Wenn Manchester City das so akzeptiert, dann stimmen wir auch zu. In dieser Frage wollte ich eine große Zustimmung im Klub haben. Zum Schluss war das schon nervenaufreibend."

Kontakt zu Tönnies während der Verhandlungen

Mit Clemens Tönnies hielt Heidel während der Verhandlungen mit Manchester City Kontakt. "Wir haben immer mal wieder darüber telefoniert, wobei der Anstoß meistens von mir kam. Ich glaube, bei solchen Dimensionen ist das keine Geschichte, die allein den Manager betrifft. Ich habe ihn informiert, was ich vorhabe, wo ich bei den Verhandlungen hin will und dass das mit gewissen Risiken verbunden ist", erklärte Heidel.

Autor: RS

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