Noch eine Runde, und noch eine Runde und noch eine Runde:

Verteidiger kam zu spät

Ayhan dreht einsam Strafrunden

Manfred Hendriock
02. August 2016, 17:25 Uhr
Foto: firo

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Noch eine Runde, und noch eine Runde und noch eine Runde:

Zerknirscht blickte Kaan Ayhan am Dienstagvormittag auf das Trainingsspiel in der Mitte des Platzes. Während die Kollegen im Trainingslager in Mittersill eine intensive Taktik-Einheit absolvierten, musste Kaan Ayhan Strafrunden laufen – und das 75 Minuten lang. Grund: Der 21-Jährige hatte die Abfahrt zum Training verpasst - als er sich verspätet auf dem Platz meldete, schickte ihn das Trainerteam zum Rundenlaufen.

Ein halbes Jahr bei Eintracht Frankfurt
Ayhan dürfte damit auf Schalke erneut ins Hintertreffen geraten: Schon Markus Weinzierls Vorgänger André Breitenreiter fand den in Gelsenkirchen geborenen Profi zu bequem – er ließ ihn in der Winterpause für ein halbes Jahr zu Eintracht Frankfurt ziehen, wo sich der Abwehrspieler jedoch auch nicht durchsetzen konnte. Dabei galt Ayhan unter dem Trainer Jens Keller in der Saison 2013/14 als Talent mit Zukunft.

Bei Schalkes neuem Trainer Markus Weinzierl weiß man wenigstens jetzt, wie er Sanktionen handhabt: Extrem konsequent. Weil durch Ayhans Fehlen beim Trainingsspiel ein Mann zu wenig dabei war, spielte lieber Co-Trainer Tobias Zellner mit, als dass Ayhan begnadigt wurde. Die Schärfe erinnert auf Schalke an die Zeit unter Felix Magath. Ayhan durfte sich erst ganz am Ende des Trainings wieder bei der Mannschaft einreihen - als diese beim Auslaufen ihre Runden drehte...

Autor: Manfred Hendriock

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