Am kommenden Sonntag (15 Uhr) kommt es in der Bezirksliga Niederrhein 2 zum Showdown zwischen dem FSV Vohwinkel und dem ASV Mettmann.

Vohwinkel - Mettmann

Showdown elektrisiert die Massen

Florian Fischer
02. Juni 2016, 10:51 Uhr
Foto: Ketzer

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Am kommenden Sonntag (15 Uhr) kommt es in der Bezirksliga Niederrhein 2 zum Showdown zwischen dem FSV Vohwinkel und dem ASV Mettmann.

Mehr Spannung geht nicht: Am letzten Spieltag der Bezirksliga Niederrhein 2 trifft der Tabellenzweite auf den Tabellenersten. Sowohl der FSV Vohwinkel als auch der ASV Mettmann können den Aufstieg aus eigener Kraft realisieren. Lediglich zwei Punkte trennen die beiden Mannschaften. Die bessere Ausgangslage haben jedoch die Gäste aus Mettmann. Mit 80 Punkten steht das Team von Trainer Michael Kirschner an der Spitze der Tabelle. Dennoch sieht Mettmanns Linienchef darin keinen zwingenden Vorteil für seinen Verein: "Beide Mannschaften haben eine überragende Saison gespielt. Es trifft das heimstärkste auf das auswärtstärkste Team. Daher glaube ich nicht, dass es ein Vorteil ist, dass uns ein Unentschieden reicht."

Wir rechnen mit einer Zuschauerzahl im vierstelligen Bereich. Das wäre ja schon eine beachtliche Anzahl an Zuschauern für eine Bezirksliga-Begegnung
Marc Bach (FSV Vohwinkel)

Marc Bach, Trainer des FSV Vohwinkel, schlägt in die selbe Kerbe wie sein Gegenüber: "Sowohl Mettmann als auch wir haben uns dieses Endspiel verdient. Klar könnte es ein kleiner Vorteil für den ASV sein, dass ihnen ein Unentschieden reicht. Aber ich glaube nicht, dass es irgendwas an der Ausgangslage vor dem Spiel ändert. Beide Mannschaften wollen die Partie gewinnen."

Für die kommende Partie gibt Kirschner eine offensive Marschroute aus. "Wir werden definitiv nicht passiv in die Begegnung gehen. Auf Unentschieden spielen können wir auch gar nicht. Wir werden das Spiel angehen wie jedes andere vorher auch. Immerhin liegt unsere große Stärke in der Offensive", erklärt der ASV-Trainer.

Auch die Wuppertaler wollen offensiv auftreten wie Bach erklärt: "Wir gehen mit der Einstellung ins Spiel, diese Partie zu gewinnen. Daher wollen wir unseren Spielstil durchziehen. Immerhin spielen wir auch noch auf der eigenen Anlage."

Beide Trainer erwarten eine enge Kiste im Spitzenspiel. Kirschner betont: "Die Teams kennen sich aus den vergangen Jahren sehr gut. Ich rechne mit einem Spiel auf Augenhöhe." Bach pflichtet ihm bei: "Die Tagesform wird entscheidend sein. Darüber hinaus wird man sehen müssen, welche Truppe besser mit dem Druck klar kommt. Aber ich erwarte einen offenen Schlagabtausch."

Der FSV Vohwinkel hofft auf eine große Kulisse, da viele Wuppertaler Vereine ihr Spiel bereits auf Samstag verlegt haben. "Das Spiel hat hier in Wuppertal schon eine enorme Bedeutung. Wir rechnen mit einer Zuschauerzahl im vierstelligen Bereich. Das wäre ja schon eine beachtliche Anzahl an Zuschauern für eine Bezirksliga-Begegnung", erklärt Bach.

Kirschner glaubt, dass das ungewöhnlich große Publikum eine Rolle spielen kann: "Der Heimvorteil vor so einer großen Menge an Zuschauer kann eventuell ein Pluspunkt für den FSV sein. Vieler meiner Spieler sind solche äußeren Umstände nicht gewohnt. Es entsteht schon eine Ausnahmesituation."

Bach rechnet jedoch mit keinem Vorteil für seine Mannschaft: "Ich sehe darin für keines der beiden Teams einen Vor- oder Nachteil. Ich denke eher, dass die Spieler eine gewisse positive Anspannung und Vorfreude spüren werden."

Autor: Florian Fischer

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