Im Finale des A-Junioren Niederrheinpokals trifft die U19 des MSV Duisburg am Donnerstagvormittag (11 Uhr) auf Rot-Weiss Essen.

MSV U19

Vural voller Vorfreude auf das Endspiel

Maximilian Daum
25. Mai 2016, 09:07 Uhr
Foto: Ketzer

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Im Finale des A-Junioren Niederrheinpokals trifft die U19 des MSV Duisburg am Donnerstagvormittag (11 Uhr) auf Rot-Weiss Essen.

Die Vorfreude im Lager des MSV kennt keine Grenzen. Nach der ansprechenden Leistung gegen den Favoriten und Vorjahressieger Fortuna Düsseldorf (1:0) kämpfen die jungen Zebras am kommenden Donnerstag um den Niederrheinpokal. Mit Rot-Weiss Essen erwarten die Duisburger die Überraschungsmannschaft der Stunde, die die vergangene Spielzeit mit einer Rekordbilanz abschließen konnte.

Als Austragungsort steht bereits seit geraumer Zeit der Rasenplatz der Sportfreunde Königshardt in Oberhausen fest. "Das wird aufgrund der lokalen Nähe traditionell so gehandhabt. Wir sind damit zufrieden", berichtet MSV-Coach Engin Vural. Für viele Duisburger ist es das erste große Endspiel. "Die Gelegenheit ein Finale zu spielen bekommt man nicht jederzeit. Wir freuen uns riesig darauf. Dass die Mannschaft nach dem Klassenerhalt auch das Finale erreicht hat, ist sensationell", betont Vural.

Die Generalprobe für das Finale erfolgte bereits vor zweieinhalb Wochen. Dort trafen sich beide Juniorenmannschaften am letzten Spieltag der A-Junioren Bundesliga. Endstand damals: 1:0 für den MSV - gleichzeitig der entscheidende Schritt zum Klassenerhalt für die jungen Zebras. Als Maßstab für das Finale soll dieser Erfolg jedoch nicht dienen, machte Vural deutlich: "Das wird ein komplett anderes Spiel und ist daher überhaupt nicht zu vergleichen. Zudem werden die Essener wohl mit einer veränderten Aufstellung antreten."

Die Essener strahlen sehr viel Souveränität aus. Sie sind eine tolle Mannschaft und haben diese Saison einen Vereinsrekord aufgestellt
Engin Vural

Dass die Euphorie bei Rot-Weiss durch das vergangene Aufeinandertreffen in der Liga gedämpft worden sei, hält Vural ebenfalls für unwahrscheinlich. "Die Essener strahlen sehr viel Souveränität aus. Sie sind eine tolle Mannschaft und haben diese Saison einen Vereinsrekord aufgestellt", berichtet er gegenüber RevierSport.

Auf eine Prognose lässt sich der MSV-Trainer, der das Amt vor acht Wochen übernommen und seine Elf vor dem Abstieg bewahrt hatte, vorab nicht ein, erklärt aber: "In einem Finale darf man immer ein enges Spiel erwarten."

Ausfälle hat Vural bisher noch nicht zu beklagen. Der zermürbende Abstiegskampf hat bei der U19 in den letzten Wochen allerdings seine Spuren hinterlassen. "Der jetzige Stand der Dinge ist, dass wir aus dem Vollen schöpfen können. Die letzten Wochen waren aber sehr anstrengend und so werden wir alle Kräfte bündeln müssen", betont Vural.

Der Respekt für den Gegner scheint bei der U19 des MSV groß zu sein. Bereits unmittelbar nach dem Abpfiff des Halbfinals vor zwei Wochen durfte RWE-Trainer Robin Krüger viel Lob für seine Arbeit erfahren. "Sie haben eine hervorragende Spielanlage", betonte sein Gegenüber Vural.

Autor: Maximilian Daum

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