Am Ende hat es den BVB nach zuvor zehn Spielen ohne Niederlage beim 1:2 in Essen doch nochmal erwischt.

BVB II

Wehmut bei Ducksch und Harder

Maximilian Villis
22. Mai 2016, 15:05 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Am Ende hat es den BVB nach zuvor zehn Spielen ohne Niederlage beim 1:2 in Essen doch nochmal erwischt.

Nach der Partie, in deren Anschluss sich die Mannschaft direkt auf den Weg zum DFB-Pokalfinale nach Berlin machte, standen vor allem die BVB-Spieler [person=5780]Marvin Ducksch[/person] und [person=5702]Tammo Harder[/person] im Blickpunkt. Beide werden die Dortmunder nach der Saison verlassen. Vor allem für Ducksch, der seit 2009 beim BVB, mit Ausnahme der Jahresleihe nach Paderborn, gespielt hat, endet eine Ära. Dementsprechend mitgenommen war der Stürmer nach seiner letzten Partie im schwarz-gelben Trikot auch: „Das ist extrem schade. Man merkt jetzt, dass die BVB-Ära für mich zu Ende geht. Das war eine gute Zeit, in der ich viel gelernt hab und gereift bin.“

Trotzdem analysierte er noch ein letztes Mal das Spiel seiner Mannschaft: „Die Partie ist nicht gut gelaufen. In den ersten 20 Minuten haben wir nicht so gespielt wie wir uns das vorgestellt haben und sind auch verdient in Rückstand geraten. In der zweiten Hälfte wurde es besser. Schade, dass wir am Ende doch verloren haben.“

Man merkt jetzt, dass die BVB-Ära für mich zu Ende geht. Das war eine gute Zeit, in der ich viel gelernt hab und gereift bin
Marvin Ducksch

Sein Mannschaftskollege Harder, der den BVB ebenfalls verlässt, konnte noch nicht so ganz realisieren, dass es sein letztes Spiel für die Dortmunder war: „Direkt nach dem Spiel schwingt noch nicht so viel Wehmut mit, wahrscheinlich auch, weil es ein Auswärtsspiel war. Ich denke aber, dass das in den nächsten Tagen kommen wird.“ In seiner Analyse folgte er den Worten von Ducksch: „Es war kein gutes Spiel von uns. Wir hatten wenig Spielkontrolle und haben uns zu wenig Chancen erspielt, obwohl es unser Ziel war, die Partie zu gewinnen.“

Wie es für den 22-Jährigen, der seit 2013 in der zweiten Mannschaft des BVB spielte, weitergeht, konnte er noch nicht verraten: „Für meine Zukunft ist alles offen. Wir werden sehen, was passiert.“

Autor: Maximilian Villis

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