Und da ist der dritte Name draußen. Nach Maurice Kühn vom Oberligisten TSV Marl-Hüls und dem gestern gemeldeten Zugang von Maurice Haar steht fest:

Westfalia Herne

Dritter Neuer kommt aus Ratingen

Stephan Falk
11. Mai 2016, 19:21 Uhr
Foto: Rainer Raffalski

Foto: Rainer Raffalski

Und da ist der dritte Name draußen. Nach Maurice Kühn vom Oberligisten TSV Marl-Hüls und dem gestern gemeldeten Zugang von Maurice Haar steht fest:

Auch [person=24607]Philipp Rößler[/person] vom Oberligisten Ratingen 04/19 ist in der kommenden Spielzeit für den Fußball-Westfalenligisten SC Westfalia Herne am Ball.

Zwei weitere Unterschriften sind bereits geleistet, die Namen gibt die Westfalia zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. Bei David Loheider (25) ist abzuwarten, ob er das Job-Angebot annimmt, dass ihm die Westfalia vermittelt hat. Aber kein Zweifel, dass die Herner auch auf jüngere Spieler setzen. Zumal mit Dustin Blum, Cihan Göksen und Torhüter David Wassmann vier Spieler aus der eigenen U19 in den Westfalenliga-Bereich hineinschauen werden. Drei Viertel der Spieler für die kommende Saison, sagt Trainer und Sportlicher Leiter Christian Knappmann, seien unter 23 Jahre alt.

Wie all das mit den Spielern des aktuellen Kaders zusammenpassen wird, das werden die Herner sehen müssen. Denn: „An uns ist noch keiner herangetreten, der uns verlassen will. Im Gegenteil, alle wollen bleiben“, so Knappmann.

Für das Unternehmen Aufstieg in der kommenden Saison sind auch junge Spieler unter den Neuen, aber auch bei ihnen achtet der Trainer auf eines: „Es macht Spaß, mit jungen Spielern zu arbeiten. Es macht aber noch mehr Spaß, mit guten jungen Spielern zu arbeiten.“ Knappmann nimmt Maurice Haar als Beispiel: „Ein junger Bursche, mit viel Potenzial, hat den Sprung in die Regionalliga aber nicht geschafft. Aber Spieler wie er können sich bei uns auf einem gehobenen Amateur-Niveau präsentieren.“

Spätestens kommende Saison soll es um den Aufstieg in die Oberliga Westfalen gehen. Was diese Saison passiert, hat die Westfalia nicht mehr selbst in der Hand. Platz zwei ist sechs Punkte weg bei noch drei ausstehenden Begegnungen, beim Zweiten Brünninghausen tritt Herne am letzten Spieltag an. Knappmann findet die Schnittstelle zwischen Aufstiegsträumerei und vorschnellem Abwinken mit diesen Worten: „Die Möglichkeit zu Platz zwei ist nicht unrealistisch, aber auch nicht exorbitant hoch. Wir müssen zusehen, dass wir noch unsere drei Spiele gewinnen und dann sehen, was passiert.“

Zumindest in der Vorbereitung versuchen die Herner, nichts dem Zufall zu überlassen. Seit gestern trainiert die Westfalia fürs Auswärtsspiel bei Hedefspor auf Asche auf diesem Untergrund. „Wir werden auch Übungen einbauen, bei denen man nicht davon absehen kann, zu grätschen“, so Knappmann. „Dann muss man halt runter.“

Schon am vergangenen Donnerstag (Christi Himmelfahrt) hat Fußball-Westfalenligist DSC Wanne-Eickel, wie berichtet, zwölf Neuzugänge präsentiert. Bereits da war klar: Die vorgelegte Kaderliste ist nur eine vorläufige, Änderungen dürfte es noch geben. Einen Neuzugang fügt der DSC Wanne-Eickel jetzt erst einmal hinzu, diesmal ist es ein erfahrenerer Spieler. Nächste Saison wird Torsten Stondzik für den DSC auflaufen. Er kommt vom Oberligisten TSV Marl-Hüls und spielte seinerzeit auch schon unter Wanne-Eickels Trainer Holger Flossbach für den Traditionsverein vom Marler Loekamp.

Mit Verletzungssorgen muss sich der DSC diese Woche allerdings auch beschäftigen: Christian Melchner hat schmerzhafte Entzündungen über den Fersen, Eduard Sprenger ist weiter wegen seiner Bauchmuskelverletzung vom Sonntag in Behandlung.

Autor: Stephan Falk

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