In der Oberliga Niederrhein verpasste der Außenseiter 1.FC Mönchengladbach der TuRU aus Düsseldorf eine weitere schmerzliche Heimniederlage.

TuRU

"In den letzten Spielen verkaufen wir Haus und Hof"

Maximilian Daum
24. April 2016, 18:29 Uhr
Foto: Neumann

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In der Oberliga Niederrhein verpasste der Außenseiter 1.FC Mönchengladbach der TuRU aus Düsseldorf eine weitere schmerzliche Heimniederlage.

Die TuRU verlor das letzte Heimspiel gegen den SC Düsseldorf-West und wollte das gegen Mönchengladbach wieder gutmachen. Und es gelang der TuRU nach gut 20 Minuten die Partie in den Griff zu bekommen und die Gäste vom eigenen Sechzehner fernzuhalten. Während der FC auf Konter setzte, diktierten die Düsseldorfer das Spielgeschehen und erspielten sich einige Großchancen - ohne jedoch die Führung erzielen zu können. Besonders der auffällige[person=28385] Satoru Kashiwase[/person] sowie [person=14386]Samuel Limbasan[/person] vergaben mehrere Möglichkeiten.

Das Blatt wendete sich auch im zweiten Durchgang nicht und so spielte die TuRU weiter nach vorne, ließ jedoch Kreativität und letztlich auch Präzision vermissen. Nach einer Stunde kam es dann rächte es sich, dass die Hausherren viele Möglichkeiten vergaben. Der Außenseiter aus Gladbach schlug mit seiner ersten nennenswerten Offensivaktion gnadenlos zu. Bezeichnend für das Spiel landete der Ball auf kuriosen Umwegen bei FC-Spieler [person=13190]Thorsten Lippold[/person], der aus kurzer Distanz zum 0:1 treffen konnte.

"Wir müssen uns an die eigene Nase fassen. Wir waren inkonsequent und haben jegliche Souveränität vermissen lassen. In den letzten Spielen verkaufen wir Haus und Hof", bilanzierte TuRU-Trainer Frank Zilles. Seine Mannschaft schaffte es auch in der Folgezeit nicht aus den Chancen Kapital zu schlagen, während der Gast aus Mönchengladbach sich für eine kämpferisch überzeugende Leistung belohnen konnte. Dennoch stellte FC-Trainer Stephan Houben klar: "Wir hatten das nötige Glück. Ich bin sehr froh über diesen Sieg, der sich auch in der Tabelle wiederspiegelt."

Autor: Maximilian Daum

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