Der Halbfinalkracher im Niederrheinpokal beim Oberligisten Wuppertaler SV war in den letzten Tagen das beherrschende Thema bei der Mannschaft und den Verantwortlichen von Rot-Weiß Oberhausen.

In Oberhausen

Velbert hofft auf einen Befreiungsschlag

Maximilian Daum
21. April 2016, 10:07 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Der Halbfinalkracher im Niederrheinpokal beim Oberligisten Wuppertaler SV war in den letzten Tagen das beherrschende Thema bei der Mannschaft und den Verantwortlichen von Rot-Weiß Oberhausen.

Dem kommenden Gegner aus Velbert blieb dies nicht verborgen. Die letzten Liga-Auftritte seiner Elf dürften Oberhausens Trainer Andreas Zimmermann weniger erfreut haben. Nach dem Debakel gegen TuS Erndtebrück (0:3) gab es den Versuch einer Versöhung im Heimspiel gegen die SG Wattenscheid 09 (0:0). Im Anschluss gab es beim FC Wegberg-Beeck einen hart erkämpften 2:1-Erfolg. Nun wollen die Velberter versuchen, den Oberhausenern in der Liga ein Bein zu stellen.

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Mit momentan 34 Zählern belegt Velbert den 16. Rang hinter der Reserve des 1.FC Köln und Rot-Weiß Essen, die beide jedoch bereits mehr Spiele absolviert haben. Ein Sieg bei den Kleeblättern könnte für die Bergischen ein wichtiges Ausrufezeichen im Abstiegskampf bedeuten. „Wir wünschen uns natürlich gegen RWO einen Befreiungsschlag zu landen. Dennoch haben wir viele erfahrene Spieler in unseren Reihen, die alle wissen, dass man im Abstiegskampf geduldig bleiben muss. Dort sind Nerven gefragt“, erklärt Velberts Trainer Michael Lorenz, der sein erstes Spiel als Coach der SSVg gegen die BVB-Reserve verlor und anschließend gegen Schalke II den ersten Punkt holte.

Mit Blick auf die 90 Minuten im Oberhausener Stadion Niederrhein ergänzt Lorenz: „Wir wissen, dass RWO mit seinen letzten Auftritten nicht zufrieden war. Auch wenn wir uns letztlich auf unser Punktspiel am Wochenende konzentrieren, haben wir natürlich die Gelegenheit genutzt und den Gegner am Mittwoch im Pokal beobachtet.“

Autor: Maximilian Daum

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