Während der FC Kray in der Regionalliga West so gut wie abgestiegen ist, will die Bundesliga-Reserve des FC Schalke einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen.

Nachholspiel gegen Schalke

FC Kray will nichts abschenken

Florian Fischer
20. April 2016, 07:07 Uhr
Foto: Ketzer

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Während der FC Kray in der Regionalliga West so gut wie abgestiegen ist, will die Bundesliga-Reserve des FC Schalke einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen.

Am Mittwoch kommt es im Jahnstadion in Bottrop zum Duell zwischen der U23 des FC Schalke 04 und dem FC Kray. Beide Trainer erwarten ein schweres Spiel für ihre jeweiligen Mannschaften. Jürgen Luginger, Coach der Gelsenkirchener, analysiert: "Der FC Kray ist eine gefährliche Mannschaft. Sie geben nie auf, sie sind sehr zweikampfstark. Sie werden versuchen über Konter zu ihren Möglichkeiten zu kommen. Da müssen wir aufpassen, das wird nicht einfach für uns."

Wir wissen, dass wir runter gehen. Dennoch wollen wir uns in den restlichen Spielen gut verkaufen.
Stefan Blank (FC Kray)

Auch Stefan Blank, Trainer der Essener, spart nicht mit Lob für den Gegner. Blank erzählt: "Schalke kann weitestgehend befreit aufspielen. Das ist eine spielstarke und junge Truppe, die werden voll auf Sieg spielen. Aber wir werden nichts abschenken."

Der designierte Absteiger aus Essen ist sich seiner Lage bewusst. "Wir geben uns keinen Träumereien hin. Wir wissen, dass wir runter gehen. Dennoch wollen wir uns in den restlichen Spielen gut verkaufen", betont Blank. Die "Knappen" hingegen können einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Luginger, Ex-Profi von Rot-Weiß Oberhausen, erzählt: "Wir spielen eine gute Rückrunde. Ein Sieg gegen Kray wäre eine gute Möglichkeit ins Mittelfeld der Tabelle vorzurücken."

Während der FC Schalke II personell aus dem Vollen schöpfen kann, müssen die Essener auf Verteidiger [person=1732]Vincent Wagner[/person], sowie auf Mittelfeldspieler [person=4966]Kamil Waldoch[/person] verzichten. Auch der Einsatz von [person=1593]Romas Dressler[/person] ist noch fraglich.

Autor: Florian Fischer

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