Der SV Lippstadt verlor, nach den beiden Pleiten in der Oberliga Westfalen gegen Erkenschwick (1:3) und Rhynern (1:2) an Boden im Kampf um den Aufstieg.

SV Lippstadt

Lippstadt will Negativ-Lauf beenden

Pascal Biedenweg
24. März 2016, 09:07 Uhr
Foto: Nils Heimann

Foto: Nils Heimann

Der SV Lippstadt verlor, nach den beiden Pleiten in der Oberliga Westfalen gegen Erkenschwick (1:3) und Rhynern (1:2) an Boden im Kampf um den Aufstieg.

Obwohl der SV Lippstadt durch die beiden Niederlagen sechs Punkte auf die TSG Sprockhövel eingebüßt hat, will Trainer Stefan Fröhlich von einer Vorentscheidung im Aufstiegsrennen nichts wissen: "Es ist noch eine Vielzahl an Spielen zu absolvieren. Aber klar, wir müssen schleunigst wieder in die Spur finden und anfangen zu punkten."

Wir wollen das Oster-Wochenende mit sechs Zählern abschließen
Stefan Fröhlich (SV Lippstadt)

Vor allem die Niederlage gegen Westfalia Rhynern war für den 30-Jährigen keine Überraschung: "Rhynern ist in der Oberliga Westfalen momentan die Mannschaft der Stunde. Sie besitzen ein sehr gutes Umschaltspiel. Da wir personell arg gebeutelt in die Partie gegangen sind, war es klar, dass es ein sehr kompliziertes Spiel werden wird. Nach dem frühen Gegentreffer wurde unser Matchplan leider über den Haufen geworfen. Trotzdem war in diesem Spiel mehr für uns drin. Wir müssen jetzt den Mund abputzen und hoch konzentriert in die anstehenden Begegnungen gehen."

Denn die nächsten Partien versprechen viel Brisanz. Der SV Lippstadt erwartet am Gründonnerstag den SuS Neukirchen, bevor es am Ostermontag zum Spitzenspiel nach Sprockhövel geht: "Da treffen wir auf zwei Schwergewichte der Liga. Ich bin aber optimistisch, da sich unsere Personalsituation deutlich entspannt. Daher freuen wir uns auf die beiden Aufgaben und werden mit frischen Kräften in die Partien gehen. Wir wissen die letzten beiden Niederlagen gut einzuschätzen und wollen eine Reaktion zeigen."

Diese Reaktion muss positiv sein, denn Fröhlich hat ein klares Ziel ausgegeben: "Wir wollen das Oster-Wochenende mit sechs Zählern abschließen. Dafür müssen wir alles in die Waagschale werfen und alles reinhauen, was in uns steckt."

Autor: Pascal Biedenweg

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