Die Diagnose, die Ekin Yolasan von seinem Arzt mitbrachte, hätte schlimmer kaum sein können und verpasste der aktuell so guten Stimmung beim TV Jahn Hiesfeld einen deutlichen Dämpfer.

TV Jahn Hiesfeld

Für Yolasan ist die Saison beendet

Timo Kiwitz
19. März 2016, 09:07 Uhr

Die Diagnose, die Ekin Yolasan von seinem Arzt mitbrachte, hätte schlimmer kaum sein können und verpasste der aktuell so guten Stimmung beim TV Jahn Hiesfeld einen deutlichen Dämpfer.

Die Knieverletzung, die sich der defensive Mittelfeldspieler des Fußball-Oberligisten am vergangenen Sonntag beim 1:1 in Oberhausen früh zuzog, hat sich als Kreuzbandriss entpuppt. Der 24-Jährige muss operiert werden, ein Comeback noch in 2016 ist unrealistisch. Für den Spieler ein herber Schlag – genau wie für Trainer Thomas Drotboom, der im Kampf um den Klassenerhalt große Stücke auf seinen zweikampfstarken „Sechser“ gehalten hatte. Im heutigen Heimspiel gegen Germania Ratingen (15 Uhr, Kunstrasen) wird sehr wahrscheinlich Jan Pirschel auf Yolasans Position rücken.

„Herz, Willen und Leidenschaft“
„Ekins Ausfall tut mir tierisch leid für ihn und ist auch richtig bitter für uns. Er hat da hinten ganz wichtige Arbeit gemacht und das Zusammenspiel mit Gino Mastrolonardo hat sehr gut funktioniert. Jetzt müssen halt andere in die Bresche springen und alle noch einen Schritt mehr machen“, fordert Drotboom vor der wichtigen Partie gegen zuletzt schwächelnde Ratinger. Mit einem Erfolg könnten die „Veilchen“ den direkten Konkurrenten, der auf den 13. Platz zurückgefallen ist, vorerst distanzieren. Mit Blick auf die nächsten Aufgaben würde den Hiesfeldern ein kleines Polster schon gut tun. Nach der Auswärtspartie bei Schwarz-Weiß Essen folgen nämlich Begegnungen gegen die Topteams Wuppertaler SV und TuRU Düsseldorf.

„Ein Dreier würde uns gut zu Gesicht stehen. Damit könnten wir uns etwas Luft verschaffen. Ich bin guter Dinge, dass es gelingt, wenn wir wieder Herz, Willen und Leidenschaft an den Tag legen“, sagt Drotboom, der bis auf die langzeitverletzten Yolasan, Dennis Hecht und Benjamin Jacobs alle Mann an Bord hat. Auch der Einsatz von Keeper Kevin Hillebrand, der wegen einer leichten Schulterprellung vom Coach eine Trainingspause zwischen den Pfosten verordnet bekam, ist keineswegs gefährdet. „Hille“ durfte unter der Woche auch mittrainieren, musste aber die Handschuhe im Schrank lassen.

Autor: Timo Kiwitz

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