Der FC Remscheid gewinnt ohne Thorsten Legat gegen den VdS Nievenheim mit 2:1 (2:0) und holt den ersten Sieg nach der Winterpause.

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Legat coacht FC Remscheid per Telefon

Miguel Thomé
16. März 2016, 08:20 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Der FC Remscheid gewinnt ohne Thorsten Legat gegen den VdS Nievenheim mit 2:1 (2:0) und holt den ersten Sieg nach der Winterpause.

Manch ein Zuschauer wunderte sich während der 90 Minuten vielleicht, wieso es an der Seitenlinie so ruhig blieb. Dies lag unter anderem daran, dass Star-Trainer Thorsten Legat mit einer Lungenentzündung ausfiel und von seinem Assistenten Dirk Abel vertreten wurde. "Wir haben während des Spiels dauernd mit Thorsten telefoniert und uns abgestimmt. Hier ist nichts ohne Thorsten gelaufen", erzählte dieser nach Abpfiff. Das Spiel gegen den VdS Nievenheim musste auf dem Jahnplatz ausgetragen werden, da das Röntgen-Stadion seit Wochen nicht bespielbar ist.

Die Gastgeber hielten sich jedoch nicht lange daran auf und gingen bereits nach wenigen Augenblicken in Führung. [person=5714]Adis Babic[/person] staubte aus kurzer Distanz ab (2.). Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, bei der die Bergischen vor allem nach Standards gefährlich wurden und in der 41. Minute nach einer Ecke die Führung ausbauten - [person=20816]Heiko Emde[/person] traf per Kopf.

Nach der Pause vergab [person=10745]Haris Babic[/person] gleich zwei Mal die frühe Vorentscheidung (60., 62.), was sich sofort rächte. [person=4219]Sebastian Schweers[/person] brachte Nievenheim mit einem abgefälschten Schuss aus 18 Metern wieder ran (65.). Im Anschluss entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, auch bei Spitzenreiter Baumberg und Blau-Weiß Oberhausen verspielten die Remscheider eine Zwei-Tore-Führung. "Es fehlte natürlich die Sicherheit, nachdem wir jetzt zwei Mal noch das 2:2 kassiert haben", gab Legat-Vertreter Abel nach Abpfiff zu. [person=13928]Alexander Hauptmann[/person] (72.), Schweers (77.) und [person=10463]Stephan Volk[/person] (87.) versagten aus aussichtsreichen Positionen die Nerven. "Der letzte Pass oder Schuss haben einfach nicht gepasst, das war alles ein bisschen ungenau", monierte VdS-Linienchef Thomas Baar. So brachten die Remscheider den wichtigen Dreier über die Zeit und übernahmen vor dem wichtigen Spiel beim TuS Essen West den Relegationsplatz von eben diesen.

"Da wollen wir jetzt natürlich auch gewinnen und uns ins Mittelfeld der Liga spielen", gab Kapitän [person=25]Domenico Cozza[/person] gleich die Marschrichtung vor. Während der FCR den Anschluss wiederherstellte, zog man auch den Tabellenachten Nievenheim wieder mit in den Abstiegsstrudel. Von daher appellierte Toptorjäger [person=5131]Kevin Scholz[/person] nach Abpfiff an seine Mannschaft: "Wir sind mitten im Abstiegskampf, da dürfen wir uns nichts vormachen."

Autor: Miguel Thomé

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