Am Essener Uhlenkrug herrscht mal wieder das blanke Chaos. Der ETB hat seinen Trainer ziehen lassen und muss auch den Abgang des Sportlichen Leiters hinnehmen.

Kommentar

ETB im Spiel der Fußball-Gezeiten

Ralf Wilhelm
22. Februar 2016, 09:51 Uhr
Foto: Griepenkerl

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Am Essener Uhlenkrug herrscht mal wieder das blanke Chaos. Der ETB hat seinen Trainer ziehen lassen und muss auch den Abgang des Sportlichen Leiters hinnehmen.

Ein Kommentar zur Situation beim ETB:

Immer, wenn man glaubt, der ETB Schwarz-Weiß würde sich endlich mal im ruhigen Fahrwasser bewegen, laufen die Verantwortlichen am alt ehrwürdigen Uhlenkrug auf eine Sandbank. Jüngster Zwischenfall: Der Verlust von Trainer und Sportlichem Leiter zum Saisonende, im ersten Fall sogar „hausgemacht“.

Vielleicht hat man Trainer Toni Molina zum Jahreswechsel nicht ernst genommen, der von anderen Angeboten berichtete und Klarheit in seiner Personalie haben wollte. Aber bei den Schwarz-Weißen werden Weichen für die kommende Saison schon traditionell immer auf den letzten Drücker gestellt.

Was für sich schon schlimm genug wäre, wird durch den Verzicht des Sportlichen Leiters noch verschärft. Peter Schreiner ist nicht nur Software- Experte, er verfügt auch über ein sportlich hervorragendes Netzwerk. Spieler, die er an den Uhlenkrug lockte, wird man so schnell wohl nicht wieder dort sehen. Aber ETB-Chef Heinz Hofer ist ja entspannt, sieht „Trainer kommen und gehen“. Dieser Weggang allerdings war unnötig.

Autor: Ralf Wilhelm

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