Schalke 04 hat die Verhandlungen mit Gökhan Inler abgebrochen.

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Absage an Inler - kommt noch ein Routinier?

08. Januar 2016, 11:00 Uhr
Foto: firo

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Schalke 04 hat die Verhandlungen mit Gökhan Inler abgebrochen.

Zwar galt der Kapitän der schweizerischen Nationalmannschaft als Wunschspieler von Trainer André Breitenreiter, nun stellten die Königsblauen die Bemühungen um den 31-Jährigen jedoch ein. Der Grund: Von Inler gibt es keine Signale, sich den Gelsenkirchenern unbedingt anschließen zu wollen. "Wir brauchen Spieler, die davon überzeugt sind, dass sie unbedingt für den FC Schalke 04 spielen wollen", hatte Breitenreiter erklärt - und sich gewundert, dass Inler offenbar lieber beim Premiere-League-Klub Leicester City auf der Bank sitzt, als sich auf Schalke für die Euro 2016 empfiehlt.

Schon im vergangenen Sommer hatten die Gelsenkirchener mit dem Mittelfeldspieler verhandelt. "Ein Transfer zu Schalke war sehr nah", sagte Inler zu den Gesprächen mit Manager Horst Heldt und Trainer Breitenreiter. "Aber am Schluss stimmte das Gefühl für Leicester."

Wunschspieler im Winter zu bekommen, ist schwierig

Die Suche der S04-Verantwortlichen nach einem Akteur mit "Schalke-Gefühl" geht also weiter. Breitenreiter hätte gerne noch einen "fertigen Spieler" mit Erfahrung. In dieses Schema passen die offensiven Neuzugänge Alessandro Schöpf und Younes Belhanda nicht. 23 Tage Zeit haben die Knappen noch, um einen Routinier mit Defensiv-Qualitäten zu finden.

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