Im Vorjahr wurde die Oberliga-Mannschaft der Zebras nur Vierter. Viktoria Buchholz freut sich auf das Duell mit dem Favoriten.

Halle Duisburg

MSV greift an Tag zwei ein

Sven Kowalski
08. Januar 2016, 10:23 Uhr
Foto: Lars Fröhlich

Foto: Lars Fröhlich

Im Vorjahr wurde die Oberliga-Mannschaft der Zebras nur Vierter. Viktoria Buchholz freut sich auf das Duell mit dem Favoriten.

Neunmal Homberg – neunmal MSV Duisburg: Das Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Rekordsieger beim Hallenstadtpokal geht in die nächste Runde. Homberg ist bereits für die zweite Gruppenphase qualifiziert – die Zebras wollen es den Gelb-Schwarzen am Freitag gleichtun. Als ranghöchstes Team steigt Oberligist MSV Duisburg II in der Gruppe D in das Turnier ein. Und Manfred Wölpper stellt klar: „Ein Weiterkommen in die nächste Runde ist Pflicht.“

Vier gute Hallenspieler bekommt jeder zusammen und ein schlechtes Spiel reicht manchmal schon, um nicht weiterzukommen
Manfred Wölpper

Damit will der Coach keineswegs die Gruppengegner abwerten, welche neben Bezirksliga-Spitzenreiter Viktoria Buchholz aus den A-Ligisten TuS Mündelheim und Gelb-Weiß Hamborn sowie B-Ligist DSC Preußen bestehen. „Vier gute Hallenspieler bekommt jeder zusammen und ein schlechtes Spiel reicht manchmal schon, um nicht weiterzukommen“, sagt Wölpper.

Vor zwei Jahren holten sich die Zebras zum neunten Mal den Pokal, bei der letzten Ausgabe sprang nur Platz vier heraus. Nicht nur daher ist der Trainer vorsichtig, den zehnten Turniersieg als Ziel auszugeben: „Wir sind sicherlich Favorit, und dieser Rolle müssen wir auch gewachsen sein. Für einen Turniersieg ist das aber keine Garantie.“ Der Coach will jeden zur Verfügung stehenden Spieler auflaufen lassen: „Manche Spieler wie Barkin Cömert oder Mano Ioannidis, die in der Halle schon mal Beschwerden bekommen, werden vielleicht nicht spielen, aber die Entscheidung überlasse ich ihnen.“ Sicher nicht dabei ist Tim Kallenbach. Der langzeitverletzte Mittelfeldmann ist aber immerhin wieder ins Training eingestiegen.

Kessen schaut nur zu

Michael Roß freut sich auf die Begegnung mit den Zebras. „Dass wir direkt auf den MSV treffen, ist gut, dann sind wir gleich in der richtigen Stimmung“, sagt der Buchholz-Coach, der die aus dem Aberglauben geborene Tradition fortsetzen wird, beim Hallenstadtpokal nur Zuschauer zu sein und Dennis Heth das Kommando zu überlassen. Der Trainer des Herbstmeisters in der Gruppe 5 will freilich so weit wie möglich kommen und dafür eine schlagkräftige Truppe stellen: „Ich hoffe aber, dass es von den Beteiligten nicht zu ernst genommen wird und es vor allem ums Zocken geht.“

In der Gruppe C ist mit Hamborn 07 ein weiterer Bezirksligist als klassenhöchstes Team nach Landesligist DSV 1900 fürs Weiterkommen favorisiert. „Wenn wir dabei sind, wollen wir uns auch so gut wie möglich verkaufen“, sagt DSV-Trainer Ralf Kessen, der aber nur zuschaut. Sein „Co“ Volker Dörr ist in der Halle verantwortlich. Ryusei Ukita, Tigran Amiryan und Emre Camdali fehlen; Stammkeeper Mo Sadiklar verzichtet, sodass sich Ismail Özalpay und Tobias Schmitz den Job zwischen den Pfosten teilen werden.

Autor: Sven Kowalski

Kommentieren