Halle Lünen

LSV-Pleite bringt die Halle zum Kochen

Arthur Makiela
27. Dezember 2015, 20:18 Uhr

Foto: Makiela

In der Vorrunde der Lüner Hallenstadtmeisterschaften in der Sporthalle am Stadtpark gab es eine große Überraschung.

Dennoch setzten sich die Favoriten durch. Immer wenn der Titelverteidiger Lüner SV auf dem Feld stand, kochte die Stimmung auf den Rängen hoch. Ein Großteil der Zuschauer war klar gegen den souveränen Landesliga-Spitzenreiter. Besonders die Partie gegen den VfB 08 Lünen war an Brisanz und Emotionen nicht zu überbieten.

Schnell führte der Außenseiter gegen den Top-Favoriten mit 2:0. „Das war eine komische Atmosphäre“, erklärte LSV-Trainer Mario Plechaty: „Die ganze Halle war gegen uns“. Jeder erwarte, dass der Lüner SV die Stadtmeisterschaft verteidige. Sein Team schlug aber zurück und konnte den Ausgleich erkämpfen. Doch der VfB setzte den letzten Punch und siegte am Ende mit 4:3. „Wir haben zu arrogant gespielt und waren einfach schlecht in der Defensive organisiert“, analysierte Plechaty die Niederlage.

Der VfB hingegen feierte nach dem Abpfiff, als wäre er bereits Stadtmeister. „Eigentlich spielt man in der Gruppe mit dem LSV nur um Platz zwei“, betonte VfB-Coach Michael Schlein: „Wir waren der klare Underdog und wir sind bis ans Limit gegangen. Die Halle stand Kopf.“

Schlussendlich setzte sich der Lüner SV als Gruppensieger, der VfB als Zweiter durch. Alle weiteren Favoriten gaben sich keine Blöße. Westfalia Wethmar, BV Brambauer-Lünen, SV Preußen Lünen und TuS Niederaden lösten das Ticket für die Finalrunde am 02. Januar.

Autor: Arthur Makiela

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