Bayer Leverkusen hat seit der Saison 2010/11 viermal das Achtelfinale eines Europacup-Wettbewerbs erreicht.

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Bayer muss bangen

dpa
23. November 2015, 10:34 Uhr
Foto: firo

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Bayer Leverkusen hat seit der Saison 2010/11 viermal das Achtelfinale eines Europacup-Wettbewerbs erreicht.

Nur 2012/13 kam der K.o. in der Europa League schon in der Runde der letzte 32 Mannschaften. Im aktuellen Champions-League-Wettbewerb könnte die Gruppenphase aber schon die Endstation für den Fußball-Bundesligisten werden.

In der Gruppe E kann der Werksclub noch Zweiter werden, aber auch Letzter, wenn die Partie am Dienstag bei BATE Borissow in Weißrussland verloren geht. Es wäre eine Premiere: Als Letzter einer Gruppe ist Bayer 04 noch nie aus dem Europacup ausgeschieden. Das Hinspiel gegen BATE gewannen die Leverkusener mit 4:1 souverän.

Bayer liegt vor dem 5. Spieltag hinter dem FC Barcelona (10 Punkte) und AS Rom (5) und vor Borissow (3) auf Platz drei. Rom muss am Dienstag in Barcelona antreten und hat gegen Borissow noch ein Heimspiel. Die Leverkusener haben am Ende der Gruppenphase (9.12.) den spanischen Titelverteidiger zu Gast.

Mit einer offensiven Aufstellung müssen wir versuchen, auch defensiv gut zu stehen
Roger Schmidt

"Es ist wichtig, drei Punkte in Borissow zu holen. Dann hätten wir ein Endspiel gegen Barcelona", sagt Bayer-Stürmer Admir Mehmedi. "Aber es wird sehr, sehr schwierig, das muss uns klar sein."

Der Wille und die Zuversicht, die Runde der besten 16 Clubs Europas noch zu erreichen, ist nach dem 3:1 in Frankfurt zurückgekehrt. "Es war ein wertvolles Spiel für uns nach zuvor drei Niederlagen und wird bis Dienstag nachwirken, uns Selbstvertrauen geben", sagte Trainer Roger Schmidt. "Wir haben bisher keine perfekte Saison gespielt. Dass wir jetzt auf dem aufsteigenden Ast sind, merken wir."

Davon ist auch Kevin Kampl überzeugt. "In Borissow wird es richtig schwer, aber wir haben eine super junge Truppe, die ist hungrig", meinte der Mittelfeldakteur. Allerdings hat Bayer massive Probleme in der Defensive: Kapitän Lars Bender (Sprunggelenk) muss auch in Weißrussland passen. Zudem sind die Innenverteidiger Kyriakos Papadopoulos und Ömer Toprak gesperrt. Dennoch will Schmidt von der Offensivstrategie nicht abrücken: "Mit einer offensiven Aufstellung müssen wir versuchen, auch defensiv gut zu stehen."

Autor: dpa

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