Die Ausscheidung läuft bald auf Hochtouren.

ETB: Kontnys Bootstour - Stadtwaldrunde lügt nicht

Trauer oder Ärmel hoch

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28. Juli 2007, 10:10 Uhr

Die Ausscheidung läuft bald auf Hochtouren. "Schick", schmunzelt Frank Kontny, Trainer des ETB, "der Konkurrenzkampf ist voll da. Den Arrivierten wird Druck gemacht." Einerseits mit viel Spaß, so beim Team-Building am Baldeney-See, das Kontny organisierte, die Truppe wurde in Boote verfrachtet. "Der Trainer sollte versenkt werden", erinnert sich der Familienvater, "das klappte aber nicht."

Vielleicht als kleine Rache für die eine oder andere Laufeinheit im nahen Stadtwald. "Ohne die geht es in der Vorbereitung nicht. Ich kenne die Runde in und auswendig." Knapp vier Kilometer ist das "Biest" unter den Bäumen lang, alles ist dabei, auch nette Steigungen. "Mensch, die Strecke habe ich in all den Jahren schon mit etlichen Kollegen absolviert", erinnert sich Kontny.

"Ich weiß, wie Uwe Tschiskale oder ein Harry Kügler dort liefen, auch wie sich ein Mario Basler dort zeigte." Oder auch nicht. Kontny feixt: "Ich weiß auch noch genau, wie ein Jürgen Röber da war." Der eher der Typ Maschine war, unerbittlich, immer am Limit. Kontny nickt: "Ich kenne die Zeiten, die erzielt werden, an denen man sich orientieren kann. Mir macht dort keiner was vor." So dass er auch genau im Blick hat, wer von seinen Kandidaten noch etwas tun muss.

Aber wie gesagt, bald folgt die Positionierung, dann kann man sich ausrechnen, wie die Startelf am Premiere-Spieltag (5. August) bei Fortuna Düsseldorfs Zweitvertretung aussieht. Kontny: "Es wird vielleicht ein paar enttäuschte Gesichter geben. In der Vorbereitung kann man als Trainer bekanntlich nichts falsch machen, das sind alles nur Tests." Gegen den Aufsteiger geht es zur Sache. "So sieht es doch aus: Wenn dann die Entscheidung über die Plätze gefallen ist, kann man Trauer tragen oder erst recht die Ärmel hochkrempeln", zuckt Kontny mit den Schultern.

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