Schalke musste nach der Ligapleite gegen Gladbach auch im Pokal eine Niederlage gegen die Fohlen verdauen. Die Noten der Schalker in der Übersicht.

Schalke-Noten

Gspurning verschuldet Elfer, auch Matip patzt

28. Oktober 2015, 22:21 Uhr
Foto: firo

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Schalke musste nach der Ligapleite gegen Gladbach auch im Pokal eine Niederlage gegen die Fohlen verdauen. Die Noten der Schalker in der Übersicht.

Michael Gspurning (5): Am 0:1 war der „Edi“ Glieder mit Handschuhen bei seinem Pflichtspieldebüt für S04 machtlos (42.). Verschuldete aber den Elfmeter vor dem 0:2 gegen Lars Stindl, als er den Gladbacher im Strafraum völlig unnötig anging (52.).

Sascha Riether (4): Über seine Seite brannte nichts an. Über die Mittellinie wagte er sich allerdings kaum einmal. Er verkörpert den grundsoliden Verteidiger alter Schule.

Benedikt Höwedes (3): Rettete in letzter Sekunde mit einer starken Grätsche gegen den durchgelaufenen Josip Drimic (33.). Kam viel besser in die Zweikämpfe als noch am Sonntag.

Joel Matip (4-): Machte sich seinen engagierten Auftritt mit seinem riesigen Patzer vor dem 0:1 kaputt, als er bei einem Rückpassversuch ausrutschte und dem Gladbacher so den Weg frei machte (42.).

Dennis Aogo (4): Hatte wohl den Auftrag bekommen, Huntelaar mit Flanken zu füttern, das gelang (nur) in den ersten 20 Minuten. Tauchte danach ziemlich schnell ziemlich ab ohne große Fehler zu machen.

Leon Goretzka (4+): Unheimlich engagiert. Lief viel ab und überzeugte mit großem Kampfgeist. Leistete sich aber einen gefährlichen Ballverlust im Mittelfeld, als er unter Druck gepatzt hat (33.).

Sead Kolasinac (3): Hätte beinahe schon nach 60 Sekunden nach einer Ecke mit einem Kopfball die Schalker Führung besorgt. Spielte auf der für ihn eher ungewohnten Position als „Sechser“ erstaunlich gut mit.

Caicara (3+): Stand höher als am Sonntag und agierte wesentlich offensiver. Toller Pass auf Huntelaar, den dieser nicht verwerten konnte (28.). Steckte nochmal klasse auf Di Santo durch (34.). Wechselte nach einer Stunde auf seine angestammte Position als rechter Verteidiger.

Max Meyer (3-): Drehte von Beginn an im hochtourigen Bereich. Hatte gute Szenen. Übertrieb es aber zeitweise wieder einmal mit dem fummeln. „Tunnel“ im Mittelfeld ohne Aussicht auf Raumerfolg sind unnötig. Er muss effektiver werden.

Franco Di Santo (4-): Besser als von Caicara kann der Stürmer nicht mehr angespielt werden. Lief alleine auf Sommer zu und schaffte es nicht, den Ball im Tor unter zu bringen. Wann will er mal gegen einen Bundesligisten treffen, wenn nicht nach solchen Zuspielen? Fleiß alleine reicht irgendwann nicht mehr.

Klaas-Jan Huntelaar (4): Die Sahne-Vorlage von Caicara hätte er früher gemacht. Scheiterte mit einem unplatzierten Schuss an Yann Sommer (28.). Setzte nur eine Minute später einen Kopfball an den Pfosten, das war Pech. Versiebte nochmal in aussichtsreicher Position am BMG-Keeper (54.).

Leroy Sané (4): Benötigte eine Minute für seinen ersten Abschluss. Richtig gefährlich war das aber nicht (56.). Mehr kam dann auch nicht mehr.

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