Der Aufsteiger Schonnebeck sorgt weiterhin für Furore. Auch die Reserve des MSV II schaffte es beim 2:2 (0:0)-Remis nicht, den Neuling in die Knie zu zwingen.

SpVg Schonnebeck

Turbulente zehn Minuten beim MSV II

12. Oktober 2015, 08:57 Uhr
Foto: Gröner

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Der Aufsteiger Schonnebeck sorgt weiterhin für Furore. Auch die Reserve des MSV II schaffte es beim 2:2 (0:0)-Remis nicht, den Neuling in die Knie zu zwingen.

Die Gäste erwischten den besseren Start und machten den Duisburgern das Leben im ersten Durchgang schwer. „Uns hat die Leidenschaft gefehlt“, stellte Manfred Wölpper fest.

Doch der Coach des MSV II muss in der Pause die richtigen Worte gefunden haben, denn seine Mannschaft kam wie verwandelt aus der Kabine und war plötzlich erfolgreich. Der eingewechselte [person=9241]Kenan Dünnwald[/person] fasste sich ein Herz und leitete mit seinem Treffer zum 1:0 die turbulenten zehn Minuten ein (68.). „In dem Moment, als wir in Führung gegangen sind, dachte ich, dass wir den Sack zumachen würden“, berichtete Wölpper: „Hätten wir den Vorsprung etwas länger gehalten, hätte es auch reichen können.“

Aber es kam anders. Der Rückstand war der Weckruf für die Essener, die auch prompt zurückschlugen. Erst egalisierte [person=4177]Georgios Ketsatis[/person] (75.), dann brachte [person=1507]Kai von der Gathen[/person] die Spielvereinigung mit seinem vierten Saisontor auch noch mit 2:1 in Führung (78.).

Anstatt den Vorsprung nun aber über die Bühne zu schaukeln, bezahlte der Neuling Lehrgeld. Denn Duisburgs Youngster [person=14392]Germanos Ioannidis[/person] stellte kurz vor Schluss den 2:2-Endstand sicher (81.). Deshalb war Essens Coach Dirk Tönnies auch nicht zufrieden: „Am Ende war es ein leistungsgerechtes Ergebnis. Doch es ist bitter, dass wir das erst Spiel drehen, dann aber doch nur einen Punkt holen.“

Bitter für die Zebras: Rekonvaleszent [person=15282]Burak Yildiz[/person] musste in seinem ersten Spiel nach seiner Verletzung nach nur fünf Minuten mit Verdacht auf Muskelfaserriss vom Platz.

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