Einen fast perfekten Saisonstart verbuchte der ASV Mettmann in der Bezirksliga-Staffel 2.

ASV Mettmann

"Einen Zweikampf wird es nicht geben"

08. Oktober 2015, 16:32 Uhr
Foto: Tim Müller

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Einen fast perfekten Saisonstart verbuchte der ASV Mettmann in der Bezirksliga-Staffel 2.

Mit neun Siegen und nur einem Remis aus den ersten zehn Spielen sowie einer beeindruckenden Tordifferenz von 34:6 positionierte sich der Klub auf Tabellenplatz eins. "Das macht uns schon ein Stück weit stolz. Es ist natürlich grundsätzlich wichtig, so gut aus den Startlöchern zu kommen", weiß Trainer Michael Kirschner. Gerade in einer so engen Liga wie der Staffel 2. "Mintard, Burgaltendorf, Vohwinkel, Union Velbert und der FC Kray II bilden die Top sechs und haben dies zum Teil in den direkten Duellen mit uns auch schon unter Beweis gestellt. Dazu kommt dann meist noch ein Überraschungsteam. Ich denke, dass es nicht zu einem Zweikampf oder einem Solo um den Aufstieg kommen wird, auch die Tabellenführung wird immer mal wieder wechseln", erwartet Kirschner bis zum Saisonende einen harten Kampf um den begehrten Platz an der Sonne. Welchen die Vereinsführung von Mettmanns höchstklassigstem Fußballklub nach der etwas enttäuschenden letzten Spielzeit mit Platz fünf auch als Ziel ausgegeben hat.

Den ersten kleinen Kratzer erhielt die vormals makellose Bilanz am vergangenen Sonntag beim SSV Sudberg. Der Außenseiter aus Wuppertal, der noch wenige Spieltage zuvor gegen Mettmanns aktuell ärgsten Konkurrenten DJK Blau-Weiß Mintard mit 0:7 unterging, trotzte dem ASV ein 2:2-Unentschieden ab. "Das war ein eher unerwartetes Remis, was wir uns aus diversen Gründen zuzuschreiben haben. Insgesamt fünf Defensivspieler vom Stammkader konnten nicht mitspielen, Sudberg war ein sehr laufstarker und galliger Gegner und der Schiri hat uns in einigen Situationen klar benachteiligt. Aber vielleicht war das einfach auch ein erster kleiner Warnschuss, der für uns zur rechten Zeit kommt", hofft Kirschner auf drei Punkte im nächsten Spiel.

Da trifft der ASV dann am Sonntag um 15 Uhr an der heimischen Platzanlage "Auf dem Pfennig" auf die Zweitvertretung des FC Kray. Einer der ambitionierteren Gegner in der Liga, in der die 17 Klubs aufgrund ihrer ungewöhnlichen geographischen Zusammensetzung immer wieder auf große "Unbekannte" treffen. Was Kirschner bestätigt, der seine Mannschaft aber vor allem vor der "drohenden Unterstützung von oben" warnt: "Das ist natürlich so eine Mannschaft, die man gar nicht kennt. Man tauscht sich aber mit Trainerkollegen aus dem Raum aus. Kray II lebt wohl hauptsächlich von den Verstärkungen der ersten Mannschaft, was sie unberechenbarer macht. Aber wir stellen uns darauf ein und ich setze darauf, dass das Aufeinandertreffen mit Viertliga-Spielern noch ein kleines Plus an Extra-Motivation freisetzt, was uns gegen Sudberg vielleicht gefehlt hat". Mit Recht: Denn da der Regionalligist bereits am Samstag seine Niederrheinpokal-Zweitrundenpartie beim SV Schwafheim absolviert, ist die Abstellung einiger Akteure zur Bezirksliga-Mannschaft durchaus wahrscheinlich.

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