Der bisherige Saisonverlauf hätte sich aus Sicht des SV Fortuna Herne kaum optimaler gestalten können. Plötzlich darf sogar vom Aufstieg geträumt werden.

Fortuna Herne

Di Bari richtet den Blick nach oben

Christian Lock
05. Oktober 2015, 18:37 Uhr
Foto: RS

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Der bisherige Saisonverlauf hätte sich aus Sicht des SV Fortuna Herne kaum optimaler gestalten können. Plötzlich darf sogar vom Aufstieg geträumt werden.

Auch am gestrigen Sonntag konnte sich die Fortuna erneut souverän durchsetzen, diesmal mit einem deutlichen 3:0-Erfolg gegen ihren Gast aus Harpen. Die unglückliche Heimpleite gegen den Spitzenreiter aus Neuruhrort zwei Wochen zuvor, liegt Trainer Di Bari retrospektiv verständlicherweise ein wenig schwer im Magen. Mit einem Sieg im Verfolgerduell hätten sich die Herner schließlich sogar unversehens an der Tabellenspitze der Bezirksliga Westfalen 10 wiederfinden können.

"Es war schon geplant, oben mitzuspielen", räumt Di Bari ein. Dass es aber so gut läuft, war auch für ihn offenbar nicht absehbar. Ein potentieller Aufstieg stünde einem Wunschtraum zwar deutlich näher als einem anvisierten Saisonziel, die derzeitige Tabellensituation wiederum zeige, so Di Bari, dass der Aufstieg durchaus im Bereich des Möglichen liege.

Besonders [person=14010]Frederick Donkor-Glatzel[/person] ist dabei sicherlich eine tragende Rolle zugedacht. Drei Tore in den letzten zwei Partien und ein Doppelpack innerhalb von zwei Minuten am vergangenen Sonntag zeigen deutlich, wie wichtig er für die Mannschaft ist und noch werden könnte. Bedauerlicherweise hat der 32jährige Stürmer immer wieder mit muskulären Problemen zu kämpfen, doch "wenn er spielt, trifft er", bringt es Di Bari auf den Punkt. Bleibt also nur zu hoffen, dass der Führungsspieler von weiteren Verletzungen verschont bleibt.

Konkurrent Neuruhrort muss am Wochenende gegen den Tabellendritten Firtinaspor ran, da hofft Di Bari natürlich auf Schützenhilfe des Lokalrivalen aus Herne. Gegen SW Eppendorf sollte ein Sieg umgekehrt für die Fortuna durchaus machbar sein, doch "gegen solche Gegner tun wir uns immer schwer", gibt Di Bari zu bedenken. Nichtsdestotrotz soll am Sonntag selbstverständlich der siebte Sieg eingefahren werden, und vielleicht, mit ein wenig Fortune, findet sich die Fortuna dann auch an der Tabellenspitze wieder.

Autor: Christian Lock

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