Die A-Junioren des VfL Bochum gewinnen auch gegen Fortuna Düsseldorf. Am Ende reichte es zu einem knappen 2:1-Heimerfolg.

A-Junioren Bundesliga

Bochum feiert achten Sieg in Serie

Tobias Hinne-Schneider
03. Oktober 2015, 15:21 Uhr
Foto: Ketzer

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Die A-Junioren des VfL Bochum gewinnen auch gegen Fortuna Düsseldorf. Am Ende reichte es zu einem knappen 2:1-Heimerfolg.

Gegen Düsseldorf reichte der Mannschaft von Trainer Thomas Reis eine starke zweite Hälfte, um den achten Sieg in Serie einzufahren. Denn die Gäste waren in Durchgang eins in Führung gegangen. Aljoshua Berger schlug eine Freistoßflanke von der linken Seite in die Mitte, doch die wurde immer länger und landete schlussendlich im Gehäuse von Bochums Toni Bardick. Der war zwar noch mit den Fingerspitzen am Ball, hatte schlussendlich aber keine echte Abwehrchance. Bochum fand nicht statt, "wir haben keine Lösungen gefunden. Die Laufwege stimmten einfach nicht", bemängelte Reis zunächst die Leistung.

Nach der Pause wurde es dann aber schlagartig besser, das Kurzpassspiel klappte, Düsseldorf wurde tief in die eigene Hälfte gedrängt. Ecke um Ecke schlug der Nachwuchs des VfL in den Strafraum der Gäste, ohne aber wirklich Gefahr auszustrahlen. Stattdessen glich Görkem Saglam mit einem direkt verwandelten Freistoß aus. "Der war sicherlich haltbar und durch solche Fehler verlieren wir dann das Spiel", zeigte sich Sinisa Suker unzufrieden. Bastian van der Put war der Ball über die Fäuste ins Tor gerutscht. Ansonsten zeigte der Düsseldorfer Schlussmann eine souveräne Vorstellung, so blieb der eine Fehler allerdings im Gedächtnis. Am Ende drehte eine Kombination zwischen Kevin Pytlik und Evangelos Pavlidis die Partie endgültig, ersterer schlug eine Flanke in die Mitte, wo der Angreifer sträflich frei zum umjubelten 2:1 der Hausherren einschob.

Dabei hätte die Gäste eigentlich noch den Ausgleich erzielen müssen. In der letzten Spielminute setzte sich der sonst blass gebliebene Emmanuel Iyoha durch und flankte genau auf den eingewechselten Nico Werner, doch der Stürmer brachte das Kunststück zustande, den Ball aus fünf Meter Torentfernung neben das Tor zu platzieren. "Das ist unser Problem, wir spielen guten Fußball, setzen dann allerdings nicht den letzten Punch. Daher dümpeln wir auch da im Mittelfeld rum", erklärte Suker. Reis war hingegen voller Stolz: "Ich habe meine Mannschaft gelobt, das mache ich eigentlich nur ungerne. Wir haben jetzt sechs Wochen Pause, da ist es gut gewesen, mit einem Dreier in die Pause zu gehen."

Autor: Tobias Hinne-Schneider

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