Die SSVg Velbert blieb auch im fünften Spiel in Folge ohne Sieg. Bei Viktoria Köln kassierten die Bergischen eine 1:5 (0:3)-Niederlage.

SSVg Velbert

Lehrstunde von Viktoria Köln

Krystian Wozniak
26. September 2015, 17:14 Uhr
Foto: Tillmann

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Die SSVg Velbert blieb auch im fünften Spiel in Folge ohne Sieg. Bei Viktoria Köln kassierten die Bergischen eine 1:5 (0:3)-Niederlage.

RevierSport sprach nach dem Spiel mit Velberts Trainer Andre Pawlak.

Andre Pawlak, wie erklären Sie sich dieses klare Ergebnis?
Die Viktoria hat mit drei Torschüssen drei Treffer erzielt. Wir hatten auch in der Anfangsphase unsere Gelegenheiten. Aber leider landete kein Ball im Netz. Köln hat uns in Sachen Effektivität eine Lehrstunde erteilt.

Nach 20 Minuten ging es dann wahrscheinlich nur noch um Schadensbegrenzung...
So ist es. Wenn du nach 20 Minuten 0:3 hintenliegst, dann kannst du nicht mehr viel machen. Der Gegner war uns an diesem Tag überlegen. Wir haben Alexander Fagasinski nach einer guten Stunde rausgenommen und Massimo Mondello auf der Linksverteidiger-Position eingesetzt. Da lief es besser. Die ersten drei Tore fielen alle über Fagasinskis Seite. Ich habe gedacht, dass er Connor Krempicki noch gut aus der Schalker Jugend kennt und seine Bewegungen gut einordnen kann. Leider hatte Alex da große Probleme. Aber es lag sicherlich nicht nur an unserer linken Seite, dass wir das Spiel verloren haben.

Am kommenden Wochenende kommt der Tabellenführer Lotte. Wie soll es da mit einem Sieg klappen?
(lacht) Zumindest müssen wir nichts von Wiedergutmachung erzählen. Wir spielen gegen den Spitzenreiter, das sagt alles. Das ist ein Spiel mit Pokal-Charakter. Wenn es normal läuft, dann gewinnt Lotte. An einem guten Tag können wir aber jeden schlagen. Das haben wir mit unseren Leistungen in Mönchengladbach oder gegen Essen bewiesen. Da fehlte nur das nötige Quäntchen Glück. Vielleicht haben wir das ja gegen Lotte.

Autor: Krystian Wozniak

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