Mit dem ersten Spiel in der Gruppenphase der Europa League am Donnerstagabend gegen FK Krasnodar (Anstoß 19 Uhr) starten die Dortmunder in ihre erste heiße Phase.

Borussia Dortmund

Der BVB rotiert

17. September 2015, 12:07 Uhr
Foto: firo

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Mit dem ersten Spiel in der Gruppenphase der Europa League am Donnerstagabend gegen FK Krasnodar (Anstoß 19 Uhr) starten die Dortmunder in ihre erste heiße Phase.

Zum einen gilt es sich international gegen mehr oder weniger unbekannte Gegner durchzusetzen, zum anderen wird es kaum eine Pause für die BVB_Akteure geben, da eine Englische Woche auf die nächste folgt.

Gut für Trainer Thomas Tuchel, dass er auf einen nahezu kompletten Kader zurückgreifen kann. [person=1910]Marco Reus[/person] soll nach seiner Zehenverletzung am Freitag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Und auch der langzeitverletzte Nuri Sahin ist auf einem guten Weg, bald wieder auf den Platz zurückkehren zu können.

Zumindest trainiert Sahin mit Fitnesstrainer Andreas Beck schon wieder am Ball – und hat dabei richtig viel Spaß. Pässe, Dribblings und Richtungswechsel sind für den 27-Jährigen schon kein Problem mehr, die Sehnenansatzreizung im Adduktorenbereich, die ihn seit Februar dieses Jahres außer Gefecht gesetzt hatte, scheint auskuriert zu sein.

Er ist ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft
Thomas Tuchel über Roman Weidenfeller

Und so wird der BVB-Trainer in den nächsten Wochen seine Spieler auf dem Platz mächtig durchmischen. Im Europa Pokal wird er zunächst auf jeden Fall im Tor wieder auf Roman Weidenfeller setzen. „Er ist ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft“, erklärt Tuchel. „Ich habe jetzt die Gelegenheit ihn spielen zu lassen, warum also nicht?“

Wer, wann, wie auf welcher Position zum Einsatz kommen wird, kann der Dortmund-Coach jetzt aber noch nicht sagen. Fest steht nur, dass sicherlich einige Spieler ihre Chance bekommen werden. „Ich weiß, wie viele Kilometer die Jungs bereits in den Beinen haben“, erklärt Tuchel vor dem Englische-Wochen-Marathon. Eine Option auch schon in der Europa League könnte Neuzugang Adnan Januzaj sein. "Er ist auf einem guten Weg ein wertvolles Mitglied unserers Kaders zu werden", sagt Tuchel.

Beim Testspiel gegen St. Pauli hatte er vielen etablierten Kräften eine Pause gegönnt. Aber nicht nur, um sie zu schonen. Vielmehr wollte er sich einen Überblick über die sogenannte zweite Reihe verschaffen. Und er hat gesehen, dass er auch diese über eine gewisse Qualität verfügt. „Ich habe das Vertrauen in die Spieler“, erklärt Tuchel. „Es kommen viele Spiele und ich bin froh, dass die Situation so ist, wie sie ist.“

Zumal er sich und seiner Mannschaft durchaus hohe Ziele gesteckt hat. „Wir wollen in allen Wettbewerben in allen Pflichtspielen Leistung bringen. Von Beginn an sehe ich uns als Herausforderer, in der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der Europa League.“ Trotz des gelungenen Starts möchte Tuchel diese Vorgabe auch nicht ändern, auch wenn Reus bereits erklärt hat, dass sein Ziel auf internationaler Bühne das Finale sei (siehe Seite 14). Tuchel hat dazu nur eines zu sagen: „Es wäre schön, wenn er dann dabei auch mithelfen würde!“, erklärt er und lacht. Kann er auch - bald ist der Mittelfeldstratege ja wieder dabei.

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