Nichts war es mit dem sechsten Sieg in Serie für den VfL. Besonders die 20 Minuten vor der Pause kosteten den Spitzenreiter zwei Punkte.

VfL-Stimmen

"Haben uns selbst eingeduselt"

12. September 2015, 16:01 Uhr
Foto: firo

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Nichts war es mit dem sechsten Sieg in Serie für den VfL. Besonders die 20 Minuten vor der Pause kosteten den Spitzenreiter zwei Punkte.

Gegen starke und kämpferisch gute Sandhäuser hatte der VfL so seine Probleme. Warum das so war, da sind sich die Akteure relativ einig: Man hat nach der Führung nicht konzentriert genug weitergespielt. RS hat die Stimmen zum Spiel, unter anderem von [person=21937]Gertjan Verbeek[/person], [person=8965]Janik Haberer[/person] und Kapitän [person=1403]Patrick Fabian[/person]:

Andreas Luthe: "Mir ist egal, ob wir einen Punkt gewonnen oder verloren haben. Wir haben einen Punkt, sind weiter ungeschlagen und Spitzenreiter. Wir haben eine solide, aber nicht unsere beste Leistung abgeliefert. Sandhausen hat wie erwartet gespielt, war sehr zweikampfstark. Ich denke, wir hätten als knapper Sieger das Feld verlassen können, weil wir spielerisch die bessere Mannschaft waren, aber unsere vorherigen Spiele waren auch knapp. Wir gehen auch mal mit einem Unentschieden nach Hause."

Patrick Fabian: "Wenn man nicht gewinnt, sind es für mich immer Punktverluste. Unter dem Strich war es ein gerechtes Ergebnis. Wir sind nicht an unsere Möglichkeiten der ersten fünf Spiele gekommen. Ich weiß nicht, ob uns die Führung hat einduseln lassen. Wir haben ein bisschen locker gespielt. Dann sieht man, wie schnell man aus dem Tritt kommt. Wir haben Sandhausen aufgebaut und das Tempo nicht hochgehalten. Wir hatten Möglichkeiten, aber es gibt eben so Tage. Wir sollten das nicht überbewerten. Im nächsten Heimspiel wollen wir wieder siegen."

Gertjan Verbeek (Trainer VfL Bochum): "In der zweiten Halbzeit war es ein sehr intensives Spiel. Man kann als Trainer mit unserem Spiel zwischen der 25. und 45. Minute nicht zufrieden sein. Ich glaube auch nicht, dass meine Spieler damit zufrieden waren. Die ganze Mannschaft hat nach 25 Minuten aufgehört Fußball zu spielen. Deshalb war das Gegentor vor der Pause für mich keine Überraschung, eher die Quittung für unsere letzten Minuten. Da brauche ich nicht viel zu erzählen. Jeder weiß selbst, dass das nicht unser Anspruch ist, Fußball zu spielen. So etwas gibt es aber. Nach fünf Siegen und dem schnellen Führungstor haben wir wohl geglaubt, es ginge auch mit weniger Prozent."

Christian Hochstätter: „Wir laufen nicht durch die Welt und glauben, dass wir jedes Spiel gewinnen. Wir hatten einen Start, wie man sich ihn eigentlich vorstellt, aber danach haben wir viel zu wenig investiert, um den Sack zuzumachen.“

Janik Haberer: „Wir ärgern uns genauso wie der Trainer, weil wir prozentual nicht das geleistet haben, was wir normalerweise leisten wollen. Jeder von uns ist enttäuscht, dass es so abgelaufen ist. Es war doch klar, dass wir nicht jedes Spiel gewinnen. Außerdem hat Sandhausen eine starke Mannschaft und erst ein Spiel verloren.“

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