Die türkischen Medien gehen mit Galatasaray Istanbul wegen der Panne bei der Verpflichtung des Dortmunder Fußball-Profis Kevin Großkreutz hart ins Gericht.

Großkreutz

Presse geht mit "Gala" hart ins Gericht

dpa
03. September 2015, 13:28 Uhr
Foto: Arthur Makiela

Foto: Arthur Makiela

Die türkischen Medien gehen mit Galatasaray Istanbul wegen der Panne bei der Verpflichtung des Dortmunder Fußball-Profis Kevin Großkreutz hart ins Gericht.

"Skandal des Jahrhunderts", schrieb die Zeitung "Hürriyet". Das sei ein "großer Schock für Galatasaray". Den Angaben zufolge lag der Fehler bei Galatasarays Vize-Verwaltungsmanager Ugur Yildiz, der die Dokumente unvollständig und ohne Unterschrift abgeschickt habe. Yildiz ist laut "Hürriyet" mittlerweile entlassen worden.

Der Fußball-Weltverband FIFA hatte den Transfer des BVB-Mittelfeldspielers zum türkischen Erstligisten in der am Montag zu Ende gegangenen Wechselperiode abgelehnt, weil die Türken "nicht alle notwendigen Schritte zur rechtzeitigen Abwicklung des Transfers vollzogen" hatten. Gleichwohl hatten alle Parteien den Wunsch geäußert, den Wechsel abzuwickeln. Großkreutz darf nun erst vom 1. Januar 2016 an Pflichtspiele für seinen neuen Club bestreiten. Bis dahin kann er mittrainieren und darf Freundschaftsspiele bestreiten.

Autor: dpa

Mehr zum Thema

Kommentieren