Dank eines 4:0-Auswärtssieges bei den Sportfreunden aus Niederwenigern grüßt der SC Velbert nach dem ersten Spieltag von der Tabellenspitze.

LL 1 NR

Der erste Tabellenführer kommt aus Velbert

17. August 2015, 16:26 Uhr
Foto: Tillmann

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Dank eines 4:0-Auswärtssieges bei den Sportfreunden aus Niederwenigern grüßt der SC Velbert nach dem ersten Spieltag von der Tabellenspitze.

Zwei Monate ist es her, dass der Sportclub knapp den Aufstieg in die Oberliga Niederrhein verpasst hat und offensichtlich scheint diese Tatsache gut verarbeitet worden zu sein. Zum Auftakt der Landesliga 1 Niederrhein ließ die Elf von Trainer Ralf vom Dorp den Sportfreunden Niederwenigern zumindest vom Ergebnis her keine Chance.

Hilger dreifach, Coruk aus 45 Metern

Gleich nach neun Zeigerumdrehungen klingelte es bereits das erste Mal. Nach einer von Sportfreunde-Keeper [person=16911]Maxim Albov[/person] zu kurz abgewehrten Flanke, stand [person=21359]Robin Hilger[/person] im Fünfmeterraum goldrichtig und brauchte den Ball nur über die Linie zu schieben. Damit knüpft der Youngster nahtlos an seine 24 Treffer aus dem Vorjahr an. "Nach dem 1:0 haben wir das Spiel dann aus der Hand gegeben", berichtet vom Dorp, "allerdings hat sich mein Team immer wieder ins Spiel zurückgekämpft."

So dauerte es bis zur 71. Minute, ehe erneut Hilger nach einer Ecke von [person=12377]Oguzhan Coruk[/person] goldrichtig stand und am kurzen Pfosten stehend einköpfte. Und obwohl der 19-Jährige kurz vor Schluss noch seinen dritten Treffer nachlegte, sprachen nach dem Spiel alle über seinen Sturmpartner [person=12377]Oguzhan Coruk[/person]. Dieser hatte beim 3:0 nämlich ein hervorragendes Auge bewiesen und das Leder aus 45 Metern über den zu weit vor seinem Kasten stehenden [person=16911]Maxim Albov[/person] gehoben.

Trotzdem übten die Bergischen nach der Partie deutliche Selbstkritik. "Das Ergebnis täuscht über unsere fußballerische Leistung hinweg. Die Abstimmung war noch nicht optimal, was angesichts der vielen Neuzugänge allerdings kaum verwunderlich ist", fasste vom Dorp zusammen und auch Hilger schloss sich der Meinung seines Trainers an: "Das Ergebnis war schon optimal, aber unser Spiel war noch nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Kämpferisch und läuferisch war unsere Leistung gut, spielerisch ist jedoch noch Luft nach oben."

Auf die Frage, wie wichtig ein Dreierpack für ihn sei um in die Saison rein zu kommen, antwortete er: "Das habe ich mich natürlich auch gefragt, aber damit konnte ich bestätigen, dass die letzte Saison keine Ausnahme war." Eine Tormarke hat er sich trotzdem nicht gesetzt.

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