Mit neuem Trainer und einem breiten Kader will Eintracht Dortmund die Klasse halten. Zum Start geht es direkt zu einem der Favoriten in der Bezirksliga 8 Westfalen.

BL WF 6

TSC Eintracht mit schwerem Auftakt

Maximilian Gerhard
14. August 2015, 18:08 Uhr
Foto: Tillmann

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Mit neuem Trainer und einem breiten Kader will Eintracht Dortmund die Klasse halten. Zum Start geht es direkt zu einem der Favoriten in der Bezirksliga 8 Westfalen.

Der sportliche Leiter des TSC Eintracht Dortmund möchte nicht klagen, dabei hätte er einen guten Grund dafür. "Uns fehlen zu Saisonbeginn mindestens zehn Spieler, da wir auf sieben Urlauber und drei Verletzte verzichten müssen", bedauert Tim Heydecke. In so einer Situation macht es sich zumindest bezahlt, dass die Dortmunder auf einen 27-köpfigen Kader zurückgreifen können. "Wir müssen aber nicht mit einer B-Mannschaft antreten", relativiert er die Personalsorgen.

Das Team habe sich nach einem großen Umbruch im Sommer gut entwickelt. So seien die vielen personellen Veränderungen gut aufgenommen worden, wie die hohe Trainingsbeteiligung belegen würde. Mit 14 Neuzugängen und einem anderen Gesicht auf der Trainerbank geht der TSC in die kommende Spielzeit. Marc Elbracht ist der Nachfolger von Dennis Horschig und soll den Verein zum Klassenerhalt in der Bezirksliga 8 Westfalen führen.

Dabei wartet auf das Team ein straffes Auftaktprogramm mit Spielen gegen Top-Mannschaften, wie den Werner SC, TuS Westfalia Wethmar und SuS Kaiserau. "Wir stecken in den ersten Partien in der Außenseiterrolle. Der Vorteil ist, dass wir es gelassen angehen können, weil es kaum etwas zu verlieren gibt", kommentiert Heydecke den Spielplan in den nächsten Wochen. Dazu seien die Gegner mehrfach beobachtet worden, sodass die Dortmunder gut vorbereitet in die Auseinandersetzungen gehen werden.

Axel Scheunemann, der Co-Trainer des Werner SC, geht währenddessen selbstbewusst in die Begegnung: "Wenn wir unsere normale Leistung abrufen, dann wird es für unseren Gegner sehr schwierig werden etwas zu holen. Wir sind zwar nicht der absolute Topfavorit in dieser Liga, aber wir wollen natürlich oben mitspielen. Dafür sollten wir direkt mit einem Sieg starten." Der SC blickt zurück auf eine zufriedenstellende Vorbereitung mit einem intensiven Trainingslager. Das schöne Bild wurde allerdings getrübt durch das Pokal-Aus im Elfmeterschießen gegen den DJK SV Mauritz aus der Kreisliga B. Diese Niederlage sei bitter und unnötig gewesen. Jedoch ist die Favoritenrolle am Sonntag klar verteilt, auch wenn Scheunemann mahnt: "Zu Saisonbeginn sind die Mannschaften noch nicht so leicht einzuschätzen."

Autor: Maximilian Gerhard

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