Der FC Viktoria Köln hat den Pokalerfolg über Union Berlin mit einem Familienfest ausklingen lassen.

Viktoria Köln

Kaczmarek steht auf Guirino

Krystian Wozniak
12. August 2015, 13:15 Uhr
Foto: Michael Ketzer

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Der FC Viktoria Köln hat den Pokalerfolg über Union Berlin mit einem Familienfest ausklingen lassen.

"Wir haben am Sonntag den Erfolg mit unseren Liebsten genossen. Das war eine schöne Veranstaltung", erzählt Tomek Kaczmarek. Am Montag hatten die Pokalhelden dann trainingsfrei und seit Dienstag bereitet sich die Viktoria auf das nächste Ligaspiel vor. Am Samstag (14 Uhr) gastiert Borussia Dortmund II in Köln-Höhenberg.

Dann will auch [person=4999]Roberto Guirino[/person] wieder in der Startelf stehen. Der 23-Jährige, der im Sommer aus Aachen zur Viktoria wechselte, stand gegen die "Eisernen" aus Berlin in der Anfangsformation. Für viele war das eine überraschende Nominierung. Am Ende konnte Kaczmarek nur darüber schmunzeln, denn er hatte mit dem Guirino-Einsatz alles richtig gemacht. "Roberto hat wie die ganze Mannschaft ein super Spiel gemacht. Er ist aktuell sehr gut unterwegs und hat sich nach einem kleinen Zwischentief in der Vorbereitung gefangen und ist immer eine Alternative", lobt der Viktoria-Trainer seinen Schützling.

Kaczmarek und Guirino verbindet schon seit vielen Jahren eine Trainer-Spieler-Beziehung. Der 31-jährige A-Lizenzinhaber hatte den gebürtigen Italiener schon beim Bonner SC unter seinen Fittichen. Aus der ehemaligen Bundeshauptstadt ging es für den gelernten Linksverteidiger dann zu Rot-Weiss Essen. Nach drei Jahren in Essen spielte Guirino nur noch eine untergeordnete Rolle und verließ die Hafenstraße. Auf der Vereinssuche machte er unter anderem Station bei IF Stabaek - einem norwegischen Erstligisten, in dem Kaczmarek zu diesem Zeitpunkt als Co-Trainer von Bob Bradley arbeitete. "Tomek ist ein ganz wichtiger Mensch in meinem Sportlerleben. Bei ihm fühle ich mich geschätzt, ihm vertraue ich", wiederholte Guirino in der Vergangenheit mehrmals. Diese Wertschätzung zahlt Guirino seinem Mentor mit guten Leistungen zurück - eine Win-Win-Situation für die Viktoria.

Autor: Krystian Wozniak

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