Ausgerechnet beim Angstgegner SC Verl startet der FC Kray am kommenden Samstag (14 Uhr) in die neue Saison.

Krayer Auftakt in Verl

Keine Angst vor der Schreckensbilanz

Martin Herms
30. Juli 2015, 10:07 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Ausgerechnet beim Angstgegner SC Verl startet der FC Kray am kommenden Samstag (14 Uhr) in die neue Saison.

An die berüchtigte Poststraße haben die Krayer alles andere als gute Erinnerungen. In den letzten beiden Regionalliga-Spielzeiten wurden die Essener mit zwei derben Klatschen auf die Heimreise geschickt. 1:5 und 0:5 lauteten die fatalen Ergebnisse aus Sicht des FCK. "Das waren schon zwei deftige Päcken, die wir in Verl kassiert haben. So etwas sollte uns nicht noch einmal passieren, auch wenn wir dort wieder als klarer Außenseiter antreten werden", räumt Krays Präsident Günther Oberholz ein.

Ich bin guter Dinge, dass wir dieses Mal in Verl bestehen können
Micha Skorzenski

Für den neuen Trainer Micha Skorzenski ist die Poststraße hingegen Neuland. Der 32-Jährige bestreitet am Samstag seine erste Regionalliga-Partie als Cheftrainer. Die Schreckensbilanz gegen die Ostwestfalen bereitet ihm keinerlei Kopfzerbrechen. "Das spielt überhaupt keine Rolle mehr. Es ist der erste Spieltag, jede Mannschaft ist vor dem Start ein wenig angespannt. Wir kennen den Gegner und werden uns so gut wie möglich vorbereiten. Ich bin guter Dinge, dass wir dieses Mal in Verl bestehen können", sagt Skorzenski.

Einsatz von Dressler unklar

Die Hoffnungen des Underdogs ruhen auf dem neuen Stürmer Romas Dressler. Ob der 27-Jährige seine Torjägerqualitäten bereits in Verl unter Beweis stellen kann, lässt Skorzenski noch offen. "Ich werde die letzten Trainingseindrücke abwarten, er ist schließlich erst ein paar Tage bei uns", betont der langjährige Coach der Spvg. Frechen 20. Dass der drittligaerfahrene Dresssler auf lange Sicht die erhoffte Verstärkung werden kann, glaubt auch Skorzenski. "Meine ersten Eindrücke von ihm sind sehr positiv. Er ist im gegnerischen Strafraum bärenstark und vor allem sehr handlungsschnell. Unsere anspruchsvolle Aufgabe wird es sein, ihn in diesen Bereichen in Szene zu setzen."

Autor: Martin Herms

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