Der Vogelheimer SV und der VfB Homberg trennen sich im Testspiel mit 2:4 (0:3), auf Seiten der Homberger überwiegt aber der Frust über eine Verletzung.

Vogelheim - Homberg

Verletzung überschattet VfB-Sieg

Miguel Thome
23. Juli 2015, 08:18 Uhr
Foto: Michael Ketzer

Foto: Michael Ketzer

Der Vogelheimer SV und der VfB Homberg trennen sich im Testspiel mit 2:4 (0:3), auf Seiten der Homberger überwiegt aber der Frust über eine Verletzung.

Vogelheim, letzte Saison aus der Landesliga abgestiegen, kam mit viel Schwung in die Partie. Die beiden Neuzugänge [person=5564]Christopher Weißfloh[/person] und [person=7137]Aleksandar Jovic[/person] hatten während der ersten beiden Minuten des Spiels jeweils die riesen Möglichkeit, den Bezirksligisten in Führung zu bringen, beide scheiterten jedoch am gut aufgelegten Philipp Gutowski im Kasten der Homberger. Das Tor erzielten dann die Gäste auf der Gegenseite, [person=8847]Sergen Sezen[/person] ließ sich frei am Sechzehner nicht zweimal bitten (8.). Im Folgenden übernahm der in die Landesliga abgestiegene VfB die Spielkontrolle und erhöhte durch [person=4010]Almir Sogolj[/person] (34.) und [person=5149]Oguzhan Cuhaci[/person] (42.).

Der VSV war allerdings nie chancenlos, das belegen Möglichkeiten wie der Freistoß-Lattenkracher von [person=7457]Sascha Neue[/person] (38.). Pech hatte der Torschütze Sogolj, der noch vor der Pause runter und mit Knieproblemen ins Krankenhaus gebracht werden musste. „Ein ganz wichtiger Spieler für uns. Deswegen ist mein Gedanke jetzt eher bei ihm als bei dem Spiel, ich hoffe, dass es nichts Schlimmeres ist“, war Coach Stefan Janßen nach dem Spiel angeschlagen.

Der Beginn der zweiten Hälfte war geprägt von vielen Wechseln, allerdings wussten die Gastgeber zunächst besser damit umzugehen und erzielten prompt das 1:3 durch den eingewechselten [person=20993]Steffen Dörpinghaus[/person] (56.). Insgesamt wurde das Spiel deutlich hektischer, symptomatisch dafür stehen die beiden Treffer zum 1:4 durch [person=10862]Stefan Schindler[/person] (69.) und 2:4 durch [person=28659]Wolfgang Mbonbo[/person] (75.), die beide nach schweren individuellen Fehlern der Hintermannschaften fielen.

SVS-Übungsleiter Sascha Hense war trotz der Niederlage sehr zufrieden: „Mir sind andere Erkenntnisse wichtiger als das Ergebnis, wir haben gute Laufarbeit gezeigt und nicht nur reagiert, sondern auch richtig gut mitgehalten. Allerdings müssen wir nach zehn Minuten mit 2:0 führen.“

Genauso glücklich zeigt er sich über die Neuzugänge, die sich wie die gesamte Mannschaft gut eingefügt haben. „Die Mannschaft zieht hervorragend mit und es macht richtig Spaß“, freut sich Hense, der eine Prognose für die kommende Saison aber noch als zu früh abtut. Nur „oben mitspielen“, das wollen sie auf jeden Fall in Vogelheim.

Wenn alles perfekt wäre, wäre das ja blöd!
Stefan Janßen

Auch wenn die Verletzung Sogoljs schmerzt, war Gäste-Trainer Janßen mit dem gezeigten Spiel seiner Mannschaft zufrieden. „Ich bin mit vielen Dingen sehr zufrieden, aber nicht mit allen, aber das ist ja auch gut so. Der Gegner hat gezeigt, dass er Moral hat und Fußball spielen kann.“ Von der bisherigen Vorbereitung ist er angetan, für ein Saisonziel sei es aber noch zu früh. „Ich bin begeistert von der Mannschaft, wie sie mitzieht. Doch wir können die Stärke der Liga noch nicht einschätzen, aber sie ist mit Sicherheit stärker als die Jahre zuvor. Und ich bin nicht angetreten, um Zehnter zu werden, also oben mitspielen wollen wir in jedem Fall“, stimmt er seinem Trainerkollegen auf der anderen Seite zu.

Autor: Miguel Thome

Kommentieren