Entgegen aller Unkenrufe, dass die DJK TuS Hordel keine Mannschaft auf die Beine stellen wird, hat es der Verein geschafft. Trainer Olaf May und Manager Jürgen Wellmann haben trotz der finanziellen Unwegbarkeiten einen 22 Mann-Kader zusammengestellt.

TUS Hordel: 22-Mann-Kader steht, May zufrieden

"Eigentlich waren wir tot"

tr
14. Juli 2007, 14:09 Uhr

Entgegen aller Unkenrufe, dass die DJK TuS Hordel keine Mannschaft auf die Beine stellen wird, hat es der Verein geschafft. Trainer Olaf May und Manager Jürgen Wellmann haben trotz der finanziellen Unwegbarkeiten einen 22 Mann-Kader zusammengestellt. "Unsere Kritiker, die sich öffentlich vereinsschädigend verhalten, sind unverschämt. Aber deren Stil verfolge ich nicht", will sich Wellmann zu den Anschuldigungen (RS berichtete) nicht mehr äußern.

Viel lieber blickt der Funktionär in die Zukunft: "Ob wir konkurrenzfähig sind, wird sich in der Meisterschaft zeigen. Aber ich bin zuversichtlich, denn Spieler wie Fabian Stirnberg, Pascal Sickel oder Bagdad Ballout haben enorme Qualität", weiß Wellmann.

Zudem ist mit Frank Schiel ein alter Haudegen in die Kapskolonie gewechselt. "Frank ist mit seinen 42 Jahren nicht mehr der Jüngste, wird uns aber mit seiner Erfahrung weiterhelfen", berichtet Wellmann. "Wir haben nun 22 Akteure an Bord und ich bin der Meinung, dass wir eine gute Chance haben, die Klasse zu halten." Das sieht May genauso, der sich besonders über die Reaktivierung seines Freundes Schiel freut.

"Wir haben zusammen bei der SG Hillen gespielt. Das ist zwar schon 15 Jahre her, aber wir haben den Kontakt nie verloren. Ich brauchte zu meiner jungen Truppe noch einen Etablierten. Deshalb hat Frank das Sagen und organisiert alles." May erläutert weiter: "Ich hätte ja auch noch mitgespielt, aber in dieser Klasse ist das nicht mehr möglich. Deshalb brauchte ich jemanden, dem ich absolut vertrauen kann. Frank wird auch unser Kapitän und Co-Trainer sein." Der dann May sowie seinen bisherigen Co Norbert Schönnagel unterstützen wird.
Über den jüngsten Entwicklungsprozess ist auch Geldgeber Heinrich Müntefering, dem es gesundheitlich wieder ein bisschen besser geht, glücklich: "Eigentlich waren wir schon tot, aber wir leben wieder."

Am Sonntag findet in Hordel nun die Mannschaftsvorstellung statt. Ab 13 Uhr stellen sich die Kicker den Fragen der Fans, bevor um 15 Uhr das Testspiel gegen Westfalia Gelsenkirchen über die Bühne gehen wird.

Autor: tr

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