Der ehemalige Bochumer und Dortmunder Sebastian Hille hat seine aktive Karriere beendet und wird sein Wissen künftig an den Nachwuchs weitergeben.

Arminia Bielefeld

Aufstiegsheld hört auf und wird Trainer

10. Juni 2015, 11:35 Uhr
Foto: Tillmann

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Der ehemalige Bochumer und Dortmunder Sebastian Hille hat seine aktive Karriere beendet und wird sein Wissen künftig an den Nachwuchs weitergeben.

Dass Hille seine Karriere als verdienter Zweit- und Drittliga-Spieler beenden würde, war nicht immer abzusehen. Lange nämlich verlief seine Laufbahn gewissermaßen unter dem Radar der Fußball-Öffentlichkeit. Erst als die Zweitvertretung des VfL Bochum den damals 23-jährigen Knipser vom FC Gütersloh aus der Oberliga Westfalen abwarb, wurde sein Name einem breiteren Publikum bekannt. Beim VfL schwang sich Hille zum Goalgetter der U23 (93 Spiele, 43 Tore) auf, lief je einmal für die erste Mannschaft in der ersten und zweiten Bundesliga auf. Über die Stationen Borussia Dortmund II und Rot Weiss Ahlen kam Hille 2011 dann nach Bielefeld - wo er später zum Aufstiegshelden werden sollte...

Man schrieb den 11. Mai 2013, Arminia Bielefeld spielte gegen den Erzrivalen VfL Osnabrück. Ein Sieg nur fehlte Bielefeld für die Rückkehr in die Zweitklassigkeit. Ein Spiel, wie geschaffen dafür, um zur Vereinslegende zu werden. Dass Hille diesen Gedanken auf dem Spielfeld im Kopf hatte, ist unwahrscheinlich. Zum Helden wurde der nur 1,78-Meter große Flügelstürmer dennoch, als er per Kopf den entscheidenden Treffer zum Aufstieg in die 2. Liga erzielte.

Und damit schließt sich für den Mann aus Soest der Kreis. In seiner letzten Saison schaffte Hille mit der Arminia den erneuten Aufstieg in Liga zwei, auch wenn seine Spielanteile deutlich geringer ausfielen und es ihm nicht vorbehalten war, erneut den entscheidenden Treffer zu erzielen. Insgesamt 112 Pflichtspiele im DSC-Trikot absolvierte er seit 2011 (23 Tore), jetzt beendete er seine Karriere.

Hille aber bleibt dem Verein erhalten und wird ab der kommenden Spielzeit Co-Trainer der U19-Auswahl des DSC. Dabei setzt Bielefeld auf junge Leute aus dem eigenen Stall: Trainer wird nämlich [person=1985]Carsten Rump[/person], der ebenfalls gerade erst seine Karriere als spielender Co-Trainer der U23 beendet hat.

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